Anträge und Formulare- Infos, Tipps und Hilfen
Sie wollen Hilfen oder wichtige Papiere bekommen.
Zum Beispiel:
- einen ,
- ein bestimmtes ,
- oder eine .
Dann müssen Sie einen schreiben.
Das ist oft nicht so einfach.
Denn vielleicht wissen Sie nicht:
- Wie Sie den Antrag schreiben sollen.
- Ob es vielleicht ein für den Antrag gibt.
- Wo Sie das Formular bekommen.
- Oder wer Ihnen bei dem Antrag helfen kann.
Hier können Sie viele zu all diesen Fragen lesen.
Und Sie bekommen Links:
- zu Antrags-Formularen
- und .
Das sind die wichtigsten Anträge,
wenn Sie eine Behinderung haben
Feststellung einer Behinderung
Wenn Sie eine Behinderung haben,
dann ist dieser Antrag besonders wichtig für Sie:
Der Antrag auf Feststellung einer Behinderung.
Das bedeutet:
Ein Amt prüft:
- Ob Sie eine Behinderung haben.
- Und welchen Sie haben.
Denn nur wenn ein Amt sagt:
Sie haben eine Behinderung,
dann können Sie Hilfen bekommen.
Und Sie können bekommen.
Das bedeutet:
Sie haben bestimmte .
Zum Beispiel:
- bei der Arbeit,
- bei der ,
- beim Fahren mit Bus und Bahn
- beim Auto-fahren
- oder bei der .
Das bedeutet:
Sie müssen vielleicht weniger bezahlen.
Beim Familien-Ratgeber von der Aktion Mensch
können Sie noch mehr Infos über das Thema lesen:
Nachteils-Ausgleiche bei Schwer-Behinderung
Grad der Behinderung und der Schwer-Behinderten-Ausweis
- Ihre Behinderung
- und den Grad der Behinderung
wird bei einem Amt fest-gestellt.
Das Amt heißt:- oder Amt für .
Beim Familien-Ratgeber
können Sie noch mehr Infos über diese Themen lesen:
Wie Sie einen Antrag stellen
Antrag stellen bedeutet:
- Sie schreiben einen Antrag.
- Oder sie sprechen mit einem Mitarbeiter
oder Mitarbeiterin vom Amt.
Das bedeutet:
Sie machen einen mündlichen Antrag.
Zum Beispiel:- am Telefon
- oder Sie gehen zu dem Amt hin.
Wenn Sie den Antrag am Telefon machen,
dann ist das sehr wichtig:
Schreiben Sie sich wichtige Sachen auf.
Zum Beispiel:
- mit wem Sie gesprochen haben,
- die Telefon-Nummer von dem Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin,
- das Datum von dem Tag,
an dem Sie angerufen haben - und die Uhrzeit.
Es ist besser,
wenn Sie einen Antrag schriftlich machen
Die meisten
wollen einen schriftlichen Antrag haben.
Das bedeutet:
Sie müssen den Antrag schreiben.
Ein schriftlicher Antrag ist gut.
Denn dann können Sie immer zeigen:
Sie haben einen Antrag gestellt.
Zum Beispiel:
Wenn das Amt den Antrag ablehnt.
Das bedeutet:
Sie bekommen die vielleicht nicht.
Das ist zum Beispiel:
- das Hilfs-Mittel,
- die Reha
- oder das Geld.
Wenn Ihr Antrag wird,
dann können Sie einen machen.
Dafür brauchen Sie dann vielleicht Ihren schriftlichen Antrag.
Für viele Anträge gibt es ein Antrags-Formular
Ein Formular ist ein wichtiges Papier.
Dort müssen Sie viele wichtige eintragen.
Zum Beispiel:
- Ihren Namen,
- wo Sie wohnen,
- wann Sie geboren sind
- und welchen Hilfen Sie brauchen.
So ein Formular bekommen Sie dort,
wo Sie die Leistungen be-antragen.
Zum Beispiel:
- beim Amt
- oder beim .
Manchmal können Sie das Antrags-Formular auch im finden.
Dann müssen Sie sich das Antrags-Formular .
Und Sie füllen das Formular aus.
Das bedeutet:
Sie schreiben alle wichtigen Sachen in das Formular.
Danach schicken Sie es mit der Post weg.
Oder Sie geben das Formular selbst beim Leistungs-Träger ab.
Manchmal können Sie das Formular auch am Computer ausfüllen.
Und Sie können es im Internet weg-schicken.
In schwerer Sprache heißt das:
Sie stellen den Antrag online.
Das ist wichtig!
Sie müssen alle wichtigen Sachen in den Antrag rein-schreiben.
Sie dürfen nichts vergessen.
Und Sie dürfen nichts weglassen.
In schwerer Sprache heißt das:
Sie müssen den Antrag vollständig ausfüllen.
Und Sie müssen den Antrag unterschreiben.
Dann können Sie den Antrag:
- wegbringen
- oder wegschicken.
Welche wichtigen Papiere Sie für Ihren Antrag vielleicht noch brauchen
Oft müssen Sie noch viele wichtige Papiere zu dem Antrag dazu legen.
Zum Beispiel:
- den über Ihrer Behinderung,
- den Nachweis darüber,
dass Sie Pflege brauchen, - Berichte
- und
von Ärzten und Ärztinnen, - einen Nachweis darüber,
wie viel Geld Sie bei Ihrer Arbeit . - oder eine schriftliche Vollmacht.
Das müssen sie machen,
wenn Sie den Antrag
für einen anderen Menschen geschrieben haben.
Sie können bei dem Leistungs-Träger fragen:
Welche wichtigen Papiere bei dem Antrag dabei sein müssen.
Manchmal gibt es die Infos aber auch auf der
von dem Leistungs-Träger.
Oft dauert es lange Zeit,
bis Sie alle wichtigen Papiere für den Antrag haben.
Deshalb können Sie vorher auch einen formlosen Antrag stellen.
Das ist:
- ein kurzer Brief
- oder eine kurze Nachricht
an den Leistungs-Träger.
Zum Beispiel:
Sie brauchen Pflege.
Deshalb wollen Sie Leistungen von der bekommen.
Dann schreiben Sie eine kurze Nachricht an die Pflege-Kasse.
Zum Beispiel:
Ich möchte Leistungen von der Pflege-Kasse bekommen.
Deshalb stelle ich einen Antrag.
Diese Sachen müssen Sie auch noch in den formlosen Antrag schreiben
- Ihren Namen,
- wo Sie wohnen,
- Ihre Telefon-Nummer
- und Ihre .
- Warum Sie diesen Antrag schreiben.
Zum Beispiel:- Antrag auf
- oder Antrag auf .
- Name von dem Leistungs-Träger
- und die von dem Leistungs-Träger.
Dann müssen Sie noch dazu-schreiben:
- an welchen Tag Sie den formlosen Antrag geschrieben haben
- und an welchem Ort Sie den Antrag geschrieben haben.
Und zuletzt müssen Sie den Antrag noch unterschreiben.
Warum Sie einen formlosen Antrag schreiben sollten
Der formlose Antrag kann Ihnen dabei helfen:
dass Sie Ihre Leistungen vom Leistungs-Träger schneller bekommen.
Sie können nach dem formlosen Antrag
alle wichtigen Papiere zusammen-sammeln.
Dann machen Sie den Formular-Antrag fertig.
Sie bekommen Ihre Leistungen aber schon ab dem Tag,
an dem der formlose Antrag beim Leistungs-Träger angekommen ist.
Auch wenn Sie Ihren Formular-Antrag
etwas später an den Leistungs-Träger schicken.
Sie wissen nicht,
an welchen Leistungs-Träger Sie Ihren Antrag schicken sollen
Das ist nicht schlimm.
Sie wollen eine Sozial-Leistung be-antragen.
Zum Beispiel:
- Wohn-Geld
- oder Kinder-Geld.
Dann rufen Sie hier an:
- beim
- oder beim Amt für Soziales.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen können Ihnen sagen:
Zu welchem Leistungs-Träger Sie Ihren Antrag schicken müssen.
Sie wollen:
- Reha-Leistungen
- oder ,
- oder haben.
Zum Beispiel:- das ,
- die Eingliederungs-Hilfe
- oder ein Hilfs-Mittel.
Dann können Sie Ihren Antrag zum Beispiel
an Ihre schicken.
Die Kranken-Kasse muss dann prüfen:
Welcher Reha-Träger den Antrag be-arbeiten muss.
Zum Beispiel:
- die Kranken-Kasse,
- die Renten-Kasse
- oder die .
Die Kranken-Kasse muss Ihren Antrag dann
an den richtigen Leistungs-Träger schicken.
Dafür hat die Kranken-Kasse 2 Wochen Zeit.
Wenn Sie bei dem Antrag Hilfe brauchen
Einen Antrag zu stellen ist gar nicht so einfach.
Oft gibt es die Anträge nur in schwerer Sprache.
Für viele Hilfe-Leistungen gibt es verschiedene Leistungs-Träger.
Und auch die Antrags-Formulare sind oft schwer zu verstehen.
Deshalb gibt es einige -,
die Ihnen helfen können.
Zum Beispiel:
- die -
Das sind Beratungs-Stellen für Menschen mit Behinderung.
Beim Familien-Ratgeber von der Aktion Mensch
können Sie noch mehr Infos über das Thema:
EUTB-Beratungs-Stellen lesen.
- die
Das sind zum Beispiel:- die ,
- die ,
- die
- oder der Paritätische Wohlfahrts-Verband.
- die
Das sind zum Beispiel:- Sozialverband Deutschland
Die Abkürzung dafür ist: . - oder Sozialverband VdK.
- Sozialverband Deutschland
- die
Beim Familien-Ratgeber von der Aktion Mensch
können Sie noch mehr Infos über das Thema:
Sozial-Beratung lesen.
Dort können Sie auch Infos zu einer Sozial-Beratungs-Stelle
in Ihrer Nähe finden.
- die :
- in Ihrem Betrieb,
- in Ihrer Firma
- oder in Ihrem Amt.
Was passiert,
wenn Sie den Antrag gestellt haben
Sie haben Ihren Antrag zum Beispiel:
- an Ihre Kranken-Kasse
- oder an die Pflege-Kasse geschickt.
Diese Stellen müssen dann prüfen:
Welcher Leistungs-Träger den Antrag be-arbeiten muss.
Und welcher Leistungs-Träger darüber muss:
Ob Sie eine Hilfe-Leistung bekommen.
Dafür haben die Reha-Träger 3 Wochen Zeit.
Oder Sie haben Ihren Antrag zum Beispiel:
- an die Agentur für Arbeit
- oder an das Amt für Wohn-Geld geschickt.
Diese Stellen müssen dann prüfen:
Welcher Leistungs-Träger den Antrag be-arbeiten muss.
Und welcher Leistungs-Träger darüber entscheiden muss:
Ob Sie eine Hilfe-Leistung bekommen.
Dafür haben die Sozial-Leistungs-Träger 2 Wochen Zeit.
Wenn ein Reha-Träger nicht für Ihren Antrag zuständig ist
Das bedeutet zum Beispiel:
Ihre Kranken-Kasse kann nicht darüber entscheiden:
Ob Sie eine Hilfe-Leistung bekommen.
Sie muss Ihren Antrag an den richtigen Reha-Träger weiter-geben.
Zum Beispiel: an die Agentur für Arbeit.
Darüber muss die Kranken-Kasse Sie dann .
Der richtige Reha-Träger muss dann entscheiden:
Ob Sie eine Hilfe-Leistung bekommen.
Für diese Entscheidung hat er 3 Monate Zeit.
Dann bekommen Sie einen Brief vom:
- Reha-Träger
- oder vom Sozial-Leistungs-Träger.
Dieser Brief heißt: Bescheid.
In dem Bescheid steht:
- Ihr Antrag ist .
Das bedeutet: Sie bekommen die Hilfe-Leistung. - Oder Ihr Antrag wurde abgelehnt.
Das bedeutet: Sie bekommen keine Hilfe-Leistung. - Oder ein Teil von Ihrem Antrag wurde abgelehnt.
Das bedeutet: Sie bekommen nur einen Teil von der Hilfe-Leistung.
Was Sie machen können:
Wenn Ihr Antrag abgelehnt wurde
Dann können Sie einen Widerspruch schreiben.
Das bedeutet:
Sie schreiben einen Brief an den Leistungs-Träger,
der den Antrag abgelehnt hat.
In dem Brief schreiben Sie:
Dass Sie mit der Entscheidung vom Leistungs-Träger
nicht einverstanden sind.
Den Widerspruch müssen Sie sehr schnell machen.
Meistens haben Sie dafür 4 Wochen Zeit.
Das steht in dem Bescheid.
Bitte lesen Sie sich den Bescheid gut durch.
Das ist wichtig!
Den Widerspruch müssen Sie immer schriftlich machen.
Beim Familien-Ratgeber können Sie noch mehr Infos
über das Thema Widerspruch lesen: