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Teilhabe

Teilhabe bedeutet, dass Menschen in allen Bereichen der Gesellschaft dabei sein können. Zum Beispiel, dass Kinder mit Behinderung auf eine allgemeine Schule gehen. Oder, dass Jugendliche mit Behinderung eine Lehre machen oder studieren können. Oder, dass Menschen mit sehr wenig Geld zu Kultur-Veranstaltungen gehen können. Das Leben in der Gesellschaft soll so gestaltet sein, dass alle teilhaben können. Niemand soll ausgeschlossen werden.
Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf Teilhabe in der Gesellschaft. Die Teilhabe-Rechte von Menschen mit Behinderung stehen im neunten Sozialgesetzbuch (SGB IX) und im Bundes-Teilhabe-Gesetz (BTHG).
Mehr Informationen lesen Sie hier: Bundes-Teilhabe-Gesetz

Tetraparese

Die Tetraparese bezeichnet eine teilweise Lähmung von Armen und Beinen. Sie ist Resultat einer neurologischen Störung. Eine vollständige Lähmung von Armen und Beinen wird als Tetraplegie bezeichnet.

Tetraplegie

Die Tetraplegie ist eine Form der Querschnittslähmung, bei der Arme und Beine vollständig gelähmt sind. Eine teilweise Lähmung von Armen und Beinen wird als Tetraparese bezeichnet.

Tetraspastik

Die Tetraspastik bezeichnet eine erhöhte Muskelspannung in Armen und Beinen. Sie ist ein Symptom einer ausgeprägten Spastik und wird von einer neurologischen Störung verursacht.

Verwandte Begriffe: Körperkoordination, Spastik

Therapie

Therapie bedeutet Behandlung oder Heilung. Dazu gehören alle Maßnahmen, die sinnvoll sind, um eine Behinderung, eine Krankheit oder Verletzungen positiv zu beeinflussen. Es gibt verschiedene Arten von Therapie, zum Beispiel:

  • Bewegungs-Therapie, Physio-Therapie
  • Sprech- und Sprach-Therapie
  • Arbeits- und Beschäftigungs-Therapie (heißt auch Ergo-Therapie)
  • Verhaltens-Therapie

Eine Therapie ist oft Teil einer medizinischen Rehabilitation. Manche Therapien bezahlt die Krankenkasse, aber nicht alle.
Mehr Informationen lesen Sie hier: Reha und Therapie

Trauma

Ein seelisches Trauma meint eine schwere seelische Verletzung. Wenn ein Mensch besonders Schreckliches erlebt, kann ein Trauma die Folge sein. Das kann zum Beispiel durch die Erfahrung von Gewalt passieren. Zum Beispiel im Krieg, durch Missbrauch, bei Naturkatastrophen, schweren Unfällen oder dem Tod naher Angehöriger. Dies sind besonders intensive Situationen, in denen ein Mensch überfordert und hilflos ist. Das Erlebnis ist oft mit Angst und Entsetzen verbunden und kann einen Menschen auf Dauer schwer belasten.

Trisomie 21

Trisomie 21, auch Down-Syndrom genannt, ist eine Behinderung. Dabei ist das Erbgut im Körper anders als bei Menschen ohne Trisomie 21. Menschen mit Trisomie 21 haben das Chromosom 21 dreimal anstatt zweimal. Auf Chromosomen speichern Erbinformationen. Menschen mit Trisomie 21 sind meistens kleiner und ihre Muskeln sind schwächer entwickelt. Oft lernen Kinder mit Trisomie 21 langsamer als andere Kinder. Es gibt viele verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit Trisomie 21. Zum Beispiel Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie.

Turner-Syndrom

Das ist eine angeborene Erkrankung, die Frauen haben können. Die Krankheit entsteht durch einen Fehler im Erbgut. Es gibt viele verschiedene Merkmale für das Turner-Syndrom. Zum Beispiel:

  • eine geringe Körpergröße (im Durchschnitt 1,46 Meter),
  • Herzprobleme,
  • Fehlbildungen von inneren Organen, zum Beispiel der Niere,
  • Mädchen bekommen keine Periode,
  • manchmal können die Frauen nicht schwanger werden.

1 von 2500 Mädchen hat diese Erkrankung von Geburt an.
Ein anderer Name dafür ist Ullrich-Turner-Syndrom. Die Abkürzung dafür ist UTS.
Mehr Informationen lesen Sie auf der Internetseite der Turner-Syndrom-Vereinigung Deutschland.