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In-Vitro-Fertilisation

Die In-Vitro-Fertilisation ist eine Form der künstlichen Befruchtung. Sperma und Eizellen werden von den Partnern entnommen und im Labor zusammengeführt. Die befruchtete Eizelle wird der Mutter eingepflanzt.
In Deutschland kann eine In- Vitro-Fertilisation durchgeführt werden, wenn bei einem Ehepaar nach einem Jahr trotz ungeschütztem Geschlechtsverkehr keine Schwangerschaft eintritt.
Die In-Vitro-Fertilisation ist aus verschiedenen Gründen ethisch umstritten: Zum Beispiel werden mehrere Embryonen erzeugt, um die Chancen für eine Befruchtung zu erhöhen. Ist die Befruchtung mehrfach erfolgreich, entstehen mehrere Embryonen. Die überzähligen Embryonen werden in der Regel abgetötet.

Indikation, medizinische

Bei einer medizinischen Indikation darf eine Schwangerschaft auch nach der 12. Woche abgebrochen werden. Eine solche Indikation liegt zum Beispiel vor, wenn die Mutter durch die Schwangerschaft gesundheitlich gefährdet ist. Oft wird ein Schwangerschaftsabbruch aber auch erlaubt, wenn bei dem Kind eine Behinderung oder chronische Erkrankung diagnostiziert wird. Besonders häufig werden Abtreibungen durchgeführt, wenn bei dem Ungeborenen ein Down-Syndrom diagnostiziert wird.

Infantilismus

Infantilismus bedeutet in der Medizin, dass eine Person auf einer kindlichen Entwicklungsstufe bleibt oder zurückfällt. Dies kann sowohl im Verhalten als auch im emotionalen Bereich der Fall sein. Auch bei Personen, die bei alltäglichen Verrichtungen unterstützt werden müssen, etwa bei Pflegebedürftigkeit, spricht man in der Medizin von Infantilismus.

Inklusion

Der Begriff bedeutet Einbeziehung, Einschluss, Dazugehörigkeit und wird u.a. in Pädagogik und Soziologie verwendet. Durch „Inklusive Pädagogik“ und „Soziale Inklusion“ wird Menschen mit Behinderung die Teilhabe an Bildung und gesellschaftlichem Leben ermöglicht. Inklusion im Schulalltag bedeutet, dass Schüler mit und ohne Behinderung - trotz ihrer Verschiedenheit, unterschiedlicher sozialer, regionaler, nationaler, religiöser und kultureller Herkunft - gemeinsam unterrichtet werden und dabei die Bildungs- und Erziehungsbedürfnisse aller Schüler gleichermaßen berücksichtigt werden.

Inkontinenz

Inkontinenz heißt in der Medizin, dass ein Mensch seinen Harndrang oder seltener auch Stuhlgang nicht kontrollieren kann. Ursache können Muskel- oder Nervenschädigungen sein. Inkontinenz tritt häufig bei Querschnittslähmung oder (Spina bifida auf. Sie kann aber auch eine eigenständige Erkrankung sein. In Deutschland sollen rund 10 Millionen Menschen betroffen sein.

Inkubator

Inkubator ist der medizinische Fachbegriff für den Brutkasten. Frühgeborene oder Neugeborene, die bei der Geburt untergewichtig oder schwer erkrankt sind, werden häufig in einem Inkubator untergebracht. Innerhalb des Brutkastens können besondere Voraussetzungen geschaffen werden, zum Beispiel eine bestimmte Temperatur oder Luftfeuchtigkeit. Außerdem ist das Neugeborene vor Krankheitserregern geschützt. Spezielle Inkubatoren erlauben auch die intensivmedizinische Behandlung wie etwa das maschinelle Beatmen oder das Absaugen von Flüssigkeit aus der Lunge.

Interdisziplinarität

Interdisziplinarität bedeutet, dass Experten aus verschiedenen Bereichen zusammenarbeiten. Das können zum Beispiel Pädagogen, Psychologen oder Ärzte sein. Sie arbeiten etwa in interdisziplinären Frühförderstellen zusammen, um Menschen mit Behinderung ganzheitlich zu fördern und zu unterstützen.

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