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Fibromyalgie

Die Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung. Dabei treten die Schmerzen in unterschiedlichen Körper-Regionen auf. Zusätzlich können Schlafstörungen und chronische Erschöpfung hinzukommen. Die Ursache wird in einer Kombination aus genetischen und Umwelt-Faktoren gesehen.
In Deutschland sind ca. 2 Prozent der Bevölkerung an Fibromyalgie erkrankt.

Förderschule

Förderschulen sind Schulen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und mit besonderem Förderbedarf. Zum Beispiel Kinder mit Lernbehinderung oder körperlicher Behinderung. Förderschulen gibt es mit unterschiedlichen Förder-Schwerpunkten. Zum Beispiel mit dem Förder-Schwerpunkt „Hören“ für Kinder mit Hörbehinderung. Die alte Bezeichnung für Förderschule lautet Sonderschule. Die Alternative zur Förderschule ist die
Inklusion in einer Regelschule.

Fötus

Als Fötus wird das ungeborene Kind ab der 12. Schwangerschaftswoche bis zur Geburt bezeichnet. Vor der 12. Schwangerschaftswoche wird es Embryo genannt.

Fruchtwasser

Fruchtwasser ist eine klare, wässrige Flüssigkeit in der Fruchtblase einer schwangeren Frau. Es schützt das ungeborene Kind vor Stößen und Temperaturunterschieden. Schon ab der vierten Woche der Schwangerschaft umgibt das Fruchtwasser das Ungeborene komplett.

Fruchtwasserpunktion

vgl. Amniozentese.

Fruchtwasseruntersuchung

vgl. Amniozentese.

Frühförderstelle

Meistens findet Frühförderung in Frühförderstellen statt. Man nennt diese Stellen auch ambulante Hilfen. Dort gibt es Räume mit den entsprechenden Übungsmaterialien, wie zum Beispiel Spielzeug, Bücher oder medizinische Hilfsmittel.

Frühförderung

Als Frühförderung bezeichnet man Hilfen für die Entwicklung von Kleinkindern. Beispiele für Frühförderung sind: Sprachförderung, Sehschule oder Bewegungsübungen. Die Hilfen gibt es für Kinder von 0 bis 6 Jahren, die eine Behinderung haben oder bei denen eine Behinderung droht. Frühförderung findet meistens in Frühförderstellen statt. Die Kosten für die Frühförderung bezahlen die Krankenkassen oder die Sozialämter.

Frühgeburt

Als Frühgeburt wird ein Kind bezeichnet, das entweder vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommt oder das bei der Geburt weniger als 2,5 Kilogramm wiegt. Frühgeborene Kinder benötigen eine besondere medizinische Versorgung und Betreuung. Häufig müssen sie künstlich ernährt, beatmet oder auf andere Weise speziell versorgt werden. Frühgeburten können zu bestimmten Behinderungen wie der Erblindung führen.
Frühgeborene Kinder werden häufig in spezialisierten Abteilungen oder Kliniken versorgt. In Deutschland gab es im Jahr 2016 rund 66.000 Geburten vor der 37. Schwangerschaftswoche.

Frühkindliche Hirnschädigung

Frühkindliche Man spricht von einer frühkindlichen Hirnschädigung, wenn die Schädigung zwischen dem 6. Schwangerschaftsmonat und dem 6. Lebensjahr des Kindes auftritt. Die konkreten Folgen hängen davon ab, in welchem Teil des Gehirns sie auftritt. Häufige Folge sind zum Beispiel Sprach- oder Bewegungsstörungen.
Die Ursache für Hirnschädigungen kann zum Beispiel ein Sauerstoffmangel im Mutterleib oder während der Geburt sein.

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