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Abort

Abort ist der medizinische Fachbegriff für eine Fehlgeburt.

ADS/ADHS

ADS steht für Aufmerksamkeits-Defizit-Störung. Von ADS spricht man, wenn sich ein Kind sowohl in Kindergarten oder Schule als auch Zuhause unaufmerksam und impulsiv verhält. Ist das Kind unruhig oder hat es einen hohen Bewegungsdrang, spricht man von Hyperaktivität. Die Erkrankung wird dann Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) genannt.

Affektivität

Affektivität bezeichnet das gesamte Gefühlsleben eines Menschen.

Agnosie

Bei der Agnosie fehlt die Fähigkeit, etwas wahrzunehmen, obwohl der zuständige Sinn funktioniert. Es gibt verschiedene Arten der Agnosie:

  • Bei der visuellen Agnosie kann der Betroffene zwar Gegenstände sehen, sie aber nicht erkennen. Die visuelle Agnosie wird auch als Objekt-Agnosie oder Seelen-Blindheit bezeichnet.
  • Bei der akustischen Agnosie werden entsprechend Geräusche gehört, werden aber nicht erkannt.

Agraphie

Bei der Agraphie kann der Betroffene nur noch eingeschränkt schreiben oder hat das Schreiben verlernt. Die Ursache für eine Agraphie ist zumeist Eine Hirnschädigung oder eine Lähmung der Hände oder Arme.

Albinismus

Albinismus bezeichnet eine Pigment-Störung. Je mehr Pigmente die Haut enthält, desto dunkler ist sie. Die Haut von Menschen mit Albinismus kann kein Melanin produzieren. Die betroffenen Menschen haben häufig sehr helle Haut und Haare. Oft ist auch ihre Sehfähigkeit eingeschränkt. Das Ergebnis kann eine hohe Empfindlichkeit gegenüber Licht und Sonne sein.

Alexie

Alexie bedeutet, dass eine Person die Fähigkeit zum Lesen verliert.

Amelie

Amelie heißt, dass von Geburt an eine oder mehrere Gliedmaßen wie Arme und Beine fehlen.

Amnestische Aphasie

Amnestische Aphasie bezeichnet das Problem, das passende Wort zu finden. Das wird auch als Wortfindungs-Störung bezeichnet.

Amnestisches Syndrom

Das amnestische Syndrom bezeichnet eine Form der Gedächtnis-Störung. Die Betroffenen haben Probleme, sich neue Informationen einzuprägen. Die Ursache dafür ist häufig eine Schädigung des Gehirns.

Amniozentese

Die Amniozentese gehört zu den vorgeburtlichen Untersuchungen. Sie wird in der Regel zwischen der 15. und 18. Woche der Schwangerschaft durchgeführt. Bei der schwangeren Frau wird Fruchtwasser entnommen. Durch die Untersuchung des Fruchtwassers soll herausgefunden werden, ob das Kind eine genetische Erkrankung haben könnte.

Anarthrie

Die Anarthrie beschreibt die Unfähigkeit zu sprechen. Die Ursache ist die Schädigung jenes Teils des Gehirns, der das Sprechen steuert.

Anenzephalie

Anenzephalie bezeichnet eine Schädigung des ungeborenen Kindes: Teile des Schädels oder Gehirnes des Kindes können fehlen oder sich nicht ausentwickelt haben. Betroffene Kinder sterben häufig nach der Geburt.

Angelman Syndrom

Das Angelman Syndrom ist eine seltene genetische Veränderung im Bereich des Chromosoms 15. Bei dieser Lernbehinderung kann die Fähigkeit zum Sprechen eingeschränkt sein. Außerdem kann sich die psychische und körperliche Entwicklung verzögern.

Anosmie

Anosmie heißt, dass die betroffene Person nicht riechen kann.

Apgar

Apgar ist ein Schema, mit dem die Gesundheit von Neugeborenen untersucht wird. Dabei werden Kriterien wie die Atmung, die Reflexe oder der Puls gemessen. Ein Kind mit einem Apgar von 10 gilt als völlig gesund.

Aphasie

Die Aphasie bezeichnet eine Sprach-Störung. Begriffe können nicht mehr richtig gebildet werden, obwohl der Sprach-Apparat gesund ist. Die Ursache ist eine Schädigung des Sprach-Zentrums im Gehirn. Auch das Verstehen von Sprache kann eingeschränkt sein.

Apraxie

Unfähigkeit, bestimmte Bewegungsabläufe auszuführen, obwohl keine Lähmungen oder andere Störungen der Motorik vorliegen.

Ataxie

Störung der Koordination von Bewegungen. Die Muskelgruppen arbeiten nicht mehr richtig zusammen.

Athetose

Eine Bewegungsstörung mit unwillkürlich ausfahrenden Bewegungen. Die Bewegungsausführung erscheint nicht fließend, sondern überschießend.

Autismus

Autismus ist eine komplexe und vielgestaltige neurologische Entwicklungsstörung. Häufig bezeichnet man Autismus bzw. Autismus-Spektrum-Störungen auch als Störungen der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung, die sich auf die Entwicklung der sozialen Interaktion, der Kommunikation und des Verhaltensrepertoires auswirken. (Quelle: Autismus Deutschland e.V., Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Autismus)

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