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Eingliederungshilfe

Die Eingliederungshilfe ist eine Sozialleistung vom Staat für Menschen mit Behinderung. Das Sozialamt übernimmt Kosten für verschiedene Hilfen. Zum Beispiel Hilfen für die Ausbildung und den Beruf oder Hilfen für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Dadurch sollen Menschen mit Behinderung möglichst selbständig leben können. Welche Hilfen die Eingliederungshilfe umfasst, steht im 12. Sozialgesetzbuch. Ab dem Jahr 2020 regelt das 9. Sozialgesetzbuch die Eingliederungshilfe.
Mehr Informationen lesen Sie hier: Eingliederungshilfe

Elektroencephalographie

Die Elektro-Enzephalografie (EEG) ist ein Verfahren zur Untersuchung des Gehirns. Es werden Elektroden am Kopf angebracht, um die elektrische Aktivität des Gehirns zu messen. Das Verfahren wird in der Neurologie verwendet, um zum Beispiel Epilepsie-Patienten zu untersuchen. Methode zur Messung von Hirnströmen, die Rückschlüsse auf den Zustand des Gehirns zulassen.

Elektromyogramm

Das Elektromyogramm ist ein Verfahren zur Untersuchung der Muskeln. Es werden spezielle Nadeln an die Muskeln angelegt, um deren Aktivität zu messen. Mit diesem Verfahren können zum Beispiel Muskel-Erkrankungen festgestellt werden.

Embolie

Die Embolie bezeichnet die Verstopfung eines Blutgefäßes. Die Verstopfung kann etwa durch körper-eigene oder fremde Stoffe verursacht werden. Embolien treten vor allem in den Venen der Beine sowie in der Lunge auf. Sie können Schlaganfälle begünstigen.

Embryo

Das ungeborene Kind wird in der ersten Lebensphase als Embryo bezeichnet. In der Phase von der Zeugung des Kindes bis zur 12. Schwangerschaftswoche spricht man von Embryo. Danach spricht man bis zur Geburt des Kindes von Fötus.

Encephalitis

Als Encephalitis wird eine Entzündung des Gehirns bezeichnet. Die Ursache können Infektionen durch Viren oder Bakterien sein. Die Auswirkungen können unter anderem Fieber, Kopfschmerzen, Schwindel, Bewegungs- und Sprachstörungen umfassen. Eine Encephalitis kann ohne Folgen abklingen. Sie kann jedoch auch zu dauerhaften Hirnschäden führen, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird.

Entwicklungsdiagnostik

Die Entwicklungsdiagnostik wird verwendet, um den Entwicklungsstand eines Kindes zu ermitteln. Es wird untersucht, ob ein Kind die Fähigkeiten hat, die andere Kinder im gleichen Alter haben sollen. Dazu werden verschiedene psychologische Tests durchgeführt.

Entwicklungsverzögerung

Psychologen und Ärzte unterscheiden bestimmte Entwicklungsstufen bei Kindern. Sie sprechen von Entwicklungs-Störungen oder -Verzögerungen, wenn ein Kind nicht die gleichen Fähigkeiten hat wie andere Kinder in diesem Alter. Dies umfasst sowohl körperliche als auch geistige Fähigkeiten.

Epilepsie

Die Epilepsie wird zu den Gehirn-Erkrankungen gezählt. Die Nervenzellen des Gehirns verhalten sich unkontrolliert und können dadurch epileptische Anfälle auslösen.
Eine Epilepsie kann angeboren oder im Laufe des Lebens erworben worden sein und verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören etwa Schlaganfälle, Gehirnverletzungen, aber auch Alkohol-Missbrauch oder Drogen-Entzug. In einigen Fällen kann eine Epilepsie mit Medikamenten kontrolliert und die Zahl der Anfälle reduziert werden. In Deutschland sollen ca. 500.000 Personen erkrankt sein.

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)

Die EUTB ist ein Beratungsangebot für Menschen mit Behinderung. Hier gibt es Beratung zu allen Themen aus dem Bereich Behinderung und Teilhabe. Zum Beispiel bei Fragen zur Assistenz oder zu Hilfsmitteln. In den Beratungsstellen haben viele Beraterinnen und Berater selbst eine Behinderung. Sie helfen den Ratsuchenden dabei, möglichst selbstbestimmt leben zu können.
Mehr Informationen lesen Sie hier: EUTB - Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung

Ergotherapie

Die Ergotherapie richtet sich vor allem an Menschen mit Behinderung. Die Therapeuten setzen verschiedene Übungen etwa zur Geschicklichkeit ein.
Mit der Ergotherapie können verschiedene Ziele verfolgt werden, zum Beispiel mehr Selbständigkeit im Alltag, eine bessere Körperbeherrschung oder eine Stärkung der Denk- und Gedächtnisfähigkeit.

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