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Eingliederungshilfe

Die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung ist eine Leistung der Sozialhilfe. Sie wird erbracht, um die Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und Menschen mit Behinderung so die Chance zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu eröffnen. Menschen mit einer nicht nur vorübergehenden geistigen, körperlichen oder psychischen Behinderung haben Anspruch auf Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch 12 (SGB XII), wenn ihre Fähigkeit zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch die Behinderung wesentlich eingeschränkt ist. Die Eingliederungshilfe wird – je nach individuellem Bedarf und benötigten Leistungen – entweder durch die örtlichen Träger der Sozialhilfe oder durch überörtliche Träger der Sozialhilfe erbracht.

Elektroencephalographie

Die Elektro-Enzephalografie (EEG) ist ein Verfahren zur Untersuchung des Gehirns. Es werden Elektroden am Kopf angebracht, um die elektrische Aktivität des Gehirns zu messen. Das Verfahren wird in der Neurologie verwendet, um zum Beispiel Epilepsie-Patienten zu untersuchen. Methode zur Messung von Hirnströmen, die Rückschlüsse auf den Zustand des Gehirns zulassen.

Elektromyogramm

Das Elektromyogramm ist ein Verfahren zur Untersuchung der Muskeln. Es werden spezielle Nadeln an die Muskeln angelegt, um deren Aktivität zu messen. Mit diesem Verfahren können zum Beispiel Muskel-Erkrankungen festgestellt werden.

Embolie

Die Embolie bezeichnet die Verstopfung eines Blutgefäßes. Die Verstopfung kann etwa durch körper-eigene oder fremde Stoffe verursacht werden. Embolien treten vor allem in den Venen der Beine sowie in der Lunge auf. Sie können Schlaganfälle begünstigen.

Embryo

Das ungeborene Kind wird in der ersten Lebensphase als Embryo bezeichnet. In der Phase von der Zeugung des Kindes bis zur 12. Schwangerschaftswoche spricht man von Embryo. Danach spricht man bis zur Geburt des Kindes von Fötus.

Encephalitis

Als Encephalitis wird eine Entzündung des Gehirns bezeichnet. Die Ursache können Infektionen durch Viren oder Bakterien sein. Die Auswirkungen können unter anderem Fieber, Kopfschmerzen, Schwindel, Bewegungs- und Sprachstörungen umfassen. Eine Encephalitis kann ohne Folgen abklingen. Sie kann jedoch auch zu dauerhaften Hirnschäden führen, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird.

Entwicklungsdiagnostik

Die Entwicklungsdiagnostik wird verwendet, um den Entwicklungsstand eines Kindes zu ermitteln. Es wird untersucht, ob ein Kind die Fähigkeiten hat, die andere Kinder im gleichen Alter haben sollen. Dazu werden verschiedene psychologische Tests durchgeführt.

Entwicklungsverzögerung

Psychologen und Ärzte unterscheiden bestimmte Entwicklungsstufen bei Kindern. Sie sprechen von Entwicklungs-Störungen oder -Verzögerungen, wenn ein Kind nicht die gleichen Fähigkeiten hat wie andere Kinder in diesem Alter. Dies umfasst sowohl körperliche als auch geistige Fähigkeiten.

Epilepsie

Die Epilepsie wird zu den Gehirn-Erkrankungen gezählt. Die Nervenzellen des Gehirns verhalten sich unkontrolliert und können dadurch epileptische Anfälle auslösen.
Eine Epilepsie kann angeboren oder im Laufe des Lebens erworben worden sein und verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören etwa Schlaganfälle, Gehirnverletzungen, aber auch Alkohol-Missbrauch oder Drogen-Entzug. In einigen Fällen kann eine Epilepsie mit Medikamenten kontrolliert und die Zahl der Anfälle reduziert werden. In Deutschland sollen ca. 500.000 Personen erkrankt sein.

Ergotherapie

Die Ergotherapie richtet sich vor allem an Menschen mit Behinderung. Die Therapeuten setzen verschiedene Übungen etwa zur Geschicklichkeit ein.
Mit der Ergotherapie können verschiedene Ziele verfolgt werden, zum Beispiel mehr Selbständigkeit im Alltag, eine bessere Körperbeherrschung oder eine Stärkung der Denk- und Gedächtnisfähigkeit.

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