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Eingliederungshilfe

Die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung ist eine Leistung der Sozialhilfe. Sie wird erbracht, um die Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und Menschen mit Behinderung so die Chance zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu eröffnen. Menschen mit einer nicht nur vorübergehenden geistigen, körperlichen oder psychischen Behinderung haben Anspruch auf Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch 12 (SGB XII), wenn ihre Fähigkeit zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch die Behinderung wesentlich eingeschränkt ist. Die Eingliederungshilfe wird – je nach individuellem Bedarf und benötigten Leistungen – entweder durch die örtlichen Träger der Sozialhilfe oder durch überörtliche Träger der Sozialhilfe erbracht.

Elektroencephalographie (EEG)

Methode zur Messung von Hirnströmen, die Rückschlüsse auf den Zustand des Gehirns zulassen.

Elektromyogramm

Aufzeichnung des Verlaufs der Aktionsströme der Muskeln.

Embolie

Verstopfung eines Blutgefäßes durch einen angeschwemmten Thrombus (Aderpfropf, meist in Lunge, Herz oder Gehirn).

Embryo

Ein im Anfangsstadium der Entwicklung befindliche Leibesfrucht bis zum Abschluss der Organentwicklung in der zwölften Schwangerschaftswoche. Danach spricht man vom Fötus.

Encephalitis

Gehirnentzündung.

Entwicklungsdiagnostik

Tests und Beobachtungskriterien zur Feststellung des Entwicklungsstandes eines Kindes.

Entwicklungsverzögerung

Kinderärzte und Entwicklungspsychologen haben aufgrund von Beobachtungen aller Bereiche der kindlichen Entwicklung Entwicklungsstufen entwickelt, um Aussagen darüber treffen zu können, in welchem Alter Kinder einzelne Fertigkeiten beherrschen sollten. Es wird von Entwicklungsverzögerung gesprochen, wenn Kinder länger auf einer Entwicklungsstufe verweilen oder eine folgende Entwicklungsstufe im Vergleich zu Gleichaltrigen später erreichen.

Epilepsie

Neigung zu wiederkehrenden Anfällen oder zeitlich begrenzten Veränderungen einer oder auch mehrerer Gehirnfunktionen. Die Anfälle stellen ein Symptom der Hirnfunktionsstörung dar und können durch Krankheiten (z.B. Hirntumore, Schlaganfall, Stoffwechselstörung, durch Alkohol- und Drogenentzug oder durch Verletzungen (Geburtsverletzung, Unfall mit Kopfverletzung) ausgelöst werden. Während eines Anfalles kommt es zu ungesteuerten und chaotischen elektrischen Entladungen der Nervenzellen. Viele Epilepsien heilen im Laufe der Zeit aus.

Ergotherapie

Ergotherapeuten (Arbeitstherapeuten, Beschäftigungstherapeuten (veraltet) arbeiten in der Regel mit geistig und körperlich behinderten Menschen. Sie versuchen, mit Hilfe von Geschicklichkeits- und Ausdauerübungen, den behinderten Menschen in die Lage zu versetzen, mit alltäglichen Anforderungen und Problemen besser fertig zu werden.

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