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Betreutes Wohnen (Wohnen mit Assistenz)

Für Menschen mit Behinderung, bei denen eine Notwendigkeit für einen Heimaufenthalt oder eine stationäre Unterbringung nicht mehr besteht, die aber eine ambulante Begleitung benötigen, bietet sich das Betreute Wohnen (Wohnen mit Assistenz) an.

Hier wird dem Menschen mit Behinderung eine weitgehende Selbständigkeit gewährleistet, es stehen jedoch Fachkräfte zur Verfügung, die bei all dem mithelfen, bei dem eine Begleitung oder Assistenz notwendig ist.

Betreuungsrecht

Wenn ein Volljähriger aufgrund einer körperlichen, seelischen oder geistigen Behinderung oder Krankheit seine Angelegenheiten nicht oder nur noch teilweise besorgen kann, bestellt das Vormundschaftsgericht auf dessen Antrag oder von Amts wegen einen Betreuer. Dies wurde im neuen Betreuungsrecht vom Januar 1992 geregelt, das das alte Vormundschaftsrecht ersetzt hat. Danach bleibt ein Betreuter geschäftsfähig, d.h. er wird nicht mehr entmündigt und damit aller seiner Rechte entkleidet. Umfang und Dauer der Betreuung richten sich danach, was der Betroffene im konkreten Fall noch selbst entscheiden bzw. erledigen kann (z.B. Unterbringung, Vermögensbetreuung) und was durch andere - private oder öffentliche - Hilfen nicht abgedeckt werden kann. Besonders schwerwiegende Maßnahmen (z.B. Kündigung der Wohnung des Betreuten) müssen vom Vormundschaftsgericht genehmigt werden.

Blastozyste

Ein Embryo zwischen dem vierten und siebten Tag nach der Befruchtung der Eizelle. Eine Blastozyste besteht aus einer äußeren und einer inneren Zellmasse mit insgesamt ca. 200 Zellen. Aus den äußeren Zellen entwickelt sich später die Plazenta, aus den inneren Zellen der Fötus. In diesem Entwicklungsstadium sind die Zellen nur noch pluripotent, können sich also nicht mehr in alle möglichen Zellen entwickeln.

Bobath-Methode

Krankengymnastische Methode zur Behandlung von hirnorganisch bedingten Bewegungsstörungen. Eines ihrer Prinzipien ist, falsche Reflexe zu blockieren, um gesunde Bewegungsabläufe und eine normale Haltung aufbauen zu können.

Braille

Blindenschrift - auch Braille-Zeile oder Braille-Schrift genannt. Im Alter von 12 Jahren entwickelte der blinde Louis Braille diese Schrift aus sechs fühlbaren Punkten. Seine Methode, auf diese Weise Wörter und Musik ertasten zu können, wurde erstmals 1825 bekannt, eine zweite, verbesserte Version wurde von ihm 1837 veröffentlicht.

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