Barriere-freie Wohn-Raum-Gestaltung   

Damit Menschen mit Behinderung
in der eigenen Wohnung gut leben können:

  • Oder die Person mit Behinderung

muss verschiedene Hilfs-Mittel bekommen.
Zum Beispiel:

  1. Einen Treppen-Lift,
  2. eine Toiletten-Sitz-Erhöhung
  3. oder einen Dusch-Sitz.

Verschiedene Stellen geben Geld
für Hilfen für Menschen mit Behinderung.
Zum Beispiel:

Die Abkürzung dafür ist: Reha-Träger.

Diese Sachen bezahlen die Reha-Träger

Das bedeutet:
Menschen mit Behinderung können verschiedene Hilfen
für den Arbeits-Platz bekommen.
Damit sie überall gut arbeiten können.
Zum Beispiel:

  1. Einen Fahr-Dienst zur Arbeit,
  2. Texte in Blinden-Schrift
  3. oder einen Sprach-Computer.
  • Hilfen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.

Das bedeutet:
Menschen mit Behinderung
können verschiedene Hilfen bekommen.

  1. Damit sie überall dabei sein können.
  2. Und damit sie überall mit-machen können.
  • Begleitende Hilfen im Arbeits-Leben

und im Berufs-Leben.
Das bedeutet zum Beispiel:

  1. Menschen mit Behinderung können Beratung bekommen. Wenn sie Probleme am Arbeits-Platz haben.
  2. Sie können Arbeits-Assistenz bekommen.

Damit sie ihre Arbeit gut machen können.

  • Hilfen für ein selbst-bestimmtes Leben.

Das bedeutet:
Menschen mit Behinderung können verschiedene Hilfen bekommen.
Damit sie selbst über ihr Leben bestimmen können.
Zum Beispiel:

  1. Den Umbau von der eigenen Wohnung. Damit sie barriere-frei wird.
  2. Unterstützung beim Wohnen in der eigenen Wohnung

Für alle diese Hilfen müssen Menschen mit Behinderung
einen Antrag schreiben.
Das ist oft gar nicht so einfach.
Weil viele Hilfen von verschiedenen Stellen bezahlt werden.
Zum Beispiel von diesen Stellen:

 
Deshalb brauchen Menschen mit Behinderung gute Beratung.
Dafür gibt es besondere Beratungs-Stellen.
Diese Beratungs-Stellen heißen:
Gemeinsame Service-Stellen.

Die Fach-Leute bei den Beratungs-Stellen
wissen zum Beispiel genau:

  • Welche Anträge es gibt.
  • Welchen Antrag die Person mit Behinderung

schreiben muss.

  • Für welche Stelle sie den Antrag schreiben muss.

Das bezahlen die Integrations-Ämter

Das Integrations-Amt und das Arbeits-Amt
arbeiten oft zusammen.
Damit Menschen mit Behinderung einen Arbeits-Platz
auf dem 1. Arbeits-Markt bekommen.
Das Integrations-Amt gibt zum Beispiel Geld dafür:

  • Dass Menschen mit Behinderung

eine barriere-freie Wohnung bekommen.

Damit die Wohnung barriere-frei wird.
 
Diese Leistungen vom Integrations-Amt
sollen Menschen mit Behinderung dabei helfen:
Dass sie überall wohnen können.

  • Und deshalb vielleicht einen Arbeits-Platz

auf dem 1. Arbeits-Markt bekommen.

  • Oder ihren Arbeits-Platz

auf dem 1. Arbeits-Markt behalten können.
 
Das Integrations-Amt gibt aber nur Geld,
wenn kein anderer Reha-Träger etwas bezahlt.
 
Leistungen vom Integrations-Amt können Geld sein.
Oder es können Sach-Leistungen sein.

Das bezahlt die Pflege-Kasse

Wenn Menschen Pflege brauchen,
dann bekommen sie Geld von der Pflege-Kasse.
 
Die Pflege-Kasse gibt auch Geld
für den Umbau von einer Wohnung.
Damit sie barriere-frei wird.
Die Pflege-Kasse bezahlt aber nicht den ganzen Umbau.
Einen Teil muss der Mensch mit Behinderung selbst bezahlen.

Bau-Spar-Verträge

Alle Bauspar-Verträge haben eine Lauf-Zeit.
Das bedeutet:
Eine Person muss für eine bestimmte Zeit
Geld für den Bauspar-Vertrag bezahlen.

Zum Beispiel:

  • 5 Jahre,
  • 7 Jahre
  • oder 10 Jahre.

So lange wird das Geld gespart.
Diese Zeit ist die Lauf-Zeit vom Bauspar-Vertrag.
Wenn die Lauf-Zeit vorbei ist,
bekommt die Person das Geld.
Und sie kann damit zum Beispiel ein Haus barriere-frei umbauen.

Für Menschen mit Behinderung gibt es eine besondere Regel

Menschen mit Behinderung mit einem GdB von 95
müssen nicht warten bis die Lauf-Zeit um ist.
Sie können ihr Geld schon früher bekommen.
Auch Ehe-Partner von Menschen mit Behinderung
können das Geld früher bekommen.

Das ist auch bei Bauspar-Verträgen so:

  • Für die der Staat Geld dazu gegeben hat.
  • Oder für die der Arbeit-Geber Geld dazu gegeben hat.

 
Diese Regel gilt aber nur:
Wenn eine Person noch nicht behindert war.
als sie den Bauspar-Vertrag gemacht hat.
Und die Behinderung erst später bekommen hat.

Beim Umbau Steuern sparen

Der Umbau für eine Wohnung kostet oft sehr viel Geld.
Damit sie barriere-frei wird.
Menschen mit Behinderung müssen deshalb
manchmal weniger Steuern bezahlen.
Dafür müssen Menschen mit Behinderung
ihre Behinderung nach-weisen.

Das bedeutet:

  • Sie müssen eine Bescheinigung vom Arzt

beim Finanz-Amt abgeben.

  • Oder sie müssen eine Kopie

vom Schwer-Behinderten-Ausweis abgeben.

So wird die Wohnung barriere-frei

Der Umbau für eine barriere-freie Wohnung
muss gut geplant werden.
Für die Barriere-Freiheit für Wohnungen gibt es Regeln.
Hier können Sie mehr darüber lesen:
Regeln für barriere-freie Wohnungen für Menschen mit Behinderung

zuletzt aktualisiert: 29.03.2017

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