Frauen und Arbeit

Frauen mit Behinderung bekommen schwerer einen Arbeits-Platz,
als Männer mit Behinderung.
Zum Beispiel:

Deshalb müssen Frauen mit Behinderung mehr gefördert werden.
Zum Beispiel:

  • Von Eltern,
  • Lehrern,
  • und Betreuern.

Und auch:

müssen mehr für Frauen mit Behinderung tun.
Sie müssen sich darum kümmern:

  • Dass die Frauen eine gute Ausbildung machen können.
  • Und dass sie einen Arbeits-Platz bekommen.

Schule und Ausbildung

Für Frauen und Mädchen mit Behinderung ist es wichtig:

Denn ohne eine gute Ausbildung
bekommen sie oft nur wenig Geld für ihre Arbeit.

Frauen und Mädchen mit Behinderung
müssen selbst bestimmen können:

  • Ob sie eine Ausbildung machen wollen.
  • Oder ob sie studieren wollen.
  • Und welchen Beruf sie lernen wollen.

Damit sie das selbst entscheiden können,
brauchen sie viele Informationen.
Dabei können ihnen die Eltern und Lehrer helfen.

Sie können zum Beispiel
mit den jungen Frauen und Mädchen darüber sprechen:

  • Dass sie ein Praktikum machen können.
  • Dass sie sich einen Nebenjob suchen können.
  • Oder dass sie eine ehren-amtliche Arbeit machen können.

Damit sie aus-probieren können:

  • Welche Arbeit sie in den verschiedenen Berufen machen müssen.
  • Welcher Beruf ihnen Spaß macht.
  • Und welche Aufgaben sie in ihrem Beruf vielleicht haben.

Frauen und Mädchen mit Behinderung sind oft benachteiligt

Zum Beispiel:

Deshalb bekommen sie oft weniger Geld für ihre Arbeit.
Oder sie bekommen gar keine Arbeit.

Arbeits-los und nur wenig Geld

Viele Frauen und Mädchen mit Behinderung
haben oft nur wenig Geld.
Das ist so:

  • Weil sie oft arbeits-los sind.
  • Weil sie nur wenig Geld für ihre Arbeit bekommen.
  • Oder weil sie oft nur Teilzeit arbeiten.

Viele Frauen und Mädchen mit Behinderung
sagen dem Arbeits-Amt nicht Bescheid:
Wenn sie ihren Arbeits-Platz verloren haben.
Weil sie denken:
Dass sie sowieso keinen guten Arbeits-Platz mehr finden werden.

Auch bei den Förder-Angeboten für den Beruf
machen viele Frauen und Mädchen mit Behinderung nicht mit.
Zum Beispiel:

  • Bei Umschulungen für einen neuen Beruf
  • oder bei Schulungen für ihren Beruf.
    Da können sie viele wichtige Sachen für ihren Beruf lernen.

Viele Förder-Angebote für den Beruf sind nicht da,
wo die Frauen mit Behinderung wohnen.
Das bedeutet:
Viele Frauen mit Behinderung müssen für eine bestimmte Zeit
in einer anderen Stadt wohnen.
Das ist besonders schwer für Frauen:

  • Die eine Familie haben
  • und die Kinder haben.

Diese Frauen können oft bei den Förder-Angeboten nicht mit-machen.

Damit mehr Frauen mit Behinderung
bei den Förder-Angeboten mit-machen können.

Die Benachteiligungen für Frauen mit Behinderung müssen weniger werden

Frauen und Mädchen mit Behinderung sind oft doppelt benachteiligt.
Das bedeutet:
Frauen müssen oft viele Dinge gleich-zeitig machen.

  • Sie müssen für die Familie sorgen
  • und sie müssen zur Arbeit gehen.

Und oft bekommen Frauen weniger Geld für ihre Arbeit,
als Männer.

Frauen und Mädchen mit Behinderung
bekommen oft keinen Arbeits-Platz:

Deshalb sind viel mehr Frauen
und Mädchen mit Behinderung arbeits-los,
als Männer mit Behinderung.

Für Frauen und Mädchen mit Behinderung
muss es zum Beispiel:

  • Gute Beratung
  • und Schulungen geben.
    Zum Beispiel dazu:
    • Welche Ausbildungen sie in Werkstätten mit Behinderung
      machen können.
    • Oder welche Berufe sie in Berufs-Bildungswerken
      lernen können.

Außerdem müssen Frauen und Mädchen
viel mehr dabei unterstützt werden:

Mehr Informationen können Sie hier lesen:

Weibernetz ist ein großer Verein.
Der Verein macht sich für die Rechte von Frauen mit Behinderung stark.
Hier finden Sie: Netzwerke für Frauen mit Behinderung.

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zuletzt aktualisiert: 11.07.2018

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