Unterstützte Beschäftigung

Im Sozial-Gesetz-Buch 9 steht zum Beispiel:
Menschen mit Behinderung haben das Recht
auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeits-Leben.
Das bedeutet:
Sie können Hilfen und Unterstützung bekommen.
Wenn sie einen Arbeits-Platz suchen.
Oder wenn sie einen Beruf lernen wollen.
Das bedeutet:
Sie wollen eine Berufs-Ausbildung machen.

Das bedeutet:
Sie wollen eine Berufs-Ausbildung machen.
 
Das können zum Beispiel Leistungen sein:

Wenn ein Arbeit-Geber einen Arbeits-Platz
für Menschen mit Behinderung hat:
Dann kann er Geld vom Arbeits-Amt bekommen.

Das ist das Ziel:
Menschen mit Behinderung
sollen auf dem 1. Arbeits-Markt arbeiten.
 
Und sie sollen nur in Werk-Stätten arbeiten:
Wenn sie auf dem 1. Arbeits-Markt keinen Arbeits-Platz bekommen.

Berufs-Beratung

Alle Schüler sollen auf das Berufs-Leben vorbereitet werden.
Das wird in der letzten Schul-Klasse gemacht.
Dabei werden die Schulen vom Arbeits-Amt unterstützt.
Die Mitarbeiter vom Arbeits-Amt beraten die Schüler.
Und sie informieren die Schüler über die verschiedenen Berufe.

Zum Beispiel:

  • Welche Berufe es gibt.
  • Wo die Schüler vielleicht arbeiten können.
  • Welche Sachen sie dafür können müssen.

Die Eltern von den Schülern können sich auch informieren.
Zum Beispiel auf einem Eltern-Abend in der Schule.

Beim Arbeits-Amt gibt es verschiedene Dienste.
Die helfen bei der Berufs-Findung.

Zum Beispiel:
Das Berufs-Informations-Zentrum
Die Abkürzung ist BIZ.
Ein BIZ gibt es in jedem Arbeits-Amt.

Dort können sich die Schüler informieren.
Zum Beispiel:

  • Welche Berufe es gibt.
  • Welche Berufe sie lernen können.

Dafür gibt es:

  • Broschüren,
  • Sprach-Beschreibungen
  • und kurze Filme.

Eine Liste mit BIZ-Adressen finden Sie hier.

Berufs-Findung und Probe-Arbeiten

Das Arbeits-Amt hilft Menschen mit Behinderung
einen Ausbildungs-Platz zu finden.

Sie können zum Beispiel
verschiedene Berufe ausprobieren.
Wenn sie nicht wissen:

  • Welche Ausbildung sie machen wollen.
  • Oder in welchem Beruf sie arbeiten wollen.

Sie arbeiten dann in dem Beruf auf Probe.
Dafür gibt es besondere Einrichtungen:

Berufs-Bildungs-Werk

In einem Berufs-Bildungs-Werk
können junge Menschen mit Behinderung eine Ausbildung machen.
Wenn sie besondere Unterstützung brauchen.
Und wenn sie keinen Ausbildungs-Platz
auf dem 1. Arbeits-Markt bekommen haben.

Im Berufs-Bildungs-Werk haben junge Menschen mit Behinderung
verschiedene Ausbildungs-Angebote.
Sie können ganz verschiedene Berufe lernen.

Das ist das Ziel:

Menschen mit Behinderung sollen auf dem 1. Arbeits-Markt arbeiten.
Dafür arbeiten die Berufs-Bildungs-Werke
mit vielen anderen Fach-Leuten zusammen.
Zum Beispiel mit:

Im Berufs-Bildungs-Werk gibt es auch:

  • Wohn-Möglichkeiten,
  • Sport-Angebote
  • und Freizeit-Angebote.

Berufs-Förderungs-Werk

In den Berufs-Förderungs-Werken
können Menschen mit Behinderung einen neuen Beruf lernen.
In schwerer Sprache heißt das:
Sie können eine Umschulung machen.

Zum Beispiel:
Wenn sie in ihrem alten Beruf nicht mehr arbeiten können.
Weil sie eine Behinderung bekommen haben.

Es gibt 34 Berufs-Förderungs-Werke in Deutschland.
Dort lernen viele Menschen mit Behinderung
einen neuen Beruf.
Sie werden durch Fach-Leute unterstützt.

Zum Beispiel:

 

Das ist das Ziel:

Nach der Umschulung sollen die Menschen mit Behinderung
wieder auf dem 1. Arbeits-Markt arbeiten können.

Berufs-Ausbildungs-Beihilfe

Menschen mit Behinderung können Geld bekommen.
Zum Beispiel:

Zum Beispiel Computer-Kurse.

  • Wenn sie eine Weiter-Bildung machen.

Damit sie den Beruf besser machen können.
Das Geld heißt: Berufs-Ausbildungs-Beihilfe.

Mehr Informationen

Hier bekommen Sie Informationen,
wie Sie Berufs-Ausbildungs-Beihilfe bekommen können:
Internetseite der Bundes-Agentur für Arbeit.

Ausbildungs-Vorbereitung und Berufs-Vorbereitung

Bei der Berufs-Vorbereitung lernen Menschen mit Behinderung wichtige Dinge für das Berufs-Leben.
Sie können zum Beispiel
etwas über einen bestimmten Beruf lernen.
Oder sie können Sachen lernen,
die sie für mehrere Berufe brauchen.
Zum Beispiel:

  • Wie sie am Computer arbeiten können.
  • Wie sie gute Bewerbungen schreiben.
  • Und viele Sachen,

die sie für den neuen Beruf wissen müssen.
Die Berufs-Vorbereitung dauert 1 Jahr oder 2 Jahre.

Studium

Alle Menschen können ein Studium in einer Universität machen.
Eine Universität ist eine Schule für Erwachsene.
Die Abkürzung dafür ist: Uni.
Die Schüler in einer Uni heißen: Studierende

Menschen mit Behinderung dürfen keine Nach-Teile haben.
Wenn sie in einer Uni studieren wollen.
Die Unis müssen sich darum kümmern:
Menschen mit Behinderung
müssen an den Unis ohne Probleme lernen können.
Dafür gibt es verschiedene Gesetze.
Zum Beispiel:

Die Abkürzung dafür ist: HRG

Die Abkürzung dafür ist: LHG

Beauftragte für Menschen mit Behinderung

An allen Unis gibt es Beauftragte für Menschen mit Behinderung.
Sie haben viele verschiedene Aufgaben.
Zum Beispiel:

wenn sie Probleme in der Uni haben.

  • Sie achten darauf,

dass Studierende mit Behinderung keine Nach-Teile haben.
Zum Beispiel bei den Prüfungen.

  • Sie arbeiten mit der Uni zusammen,

damit die Unis barriere-frei werden.

Mehr Informationen

Hier gibt es eine Liste von Ansprech-Partnern
für Menschen mit Behinderung in einer Uni:
Liste der Ansprech-Partner
Achtung: Die Liste ist nicht in Leichter Sprache!

Hier gibt es Infos zum Studium für Menschen mit Behinderung:
Informationen zum Studium mit Behinderung

zuletzt aktualisiert: 15.10.2018

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