Diese ambulanten Hilfen gibt es auch   

Mobiler sozialer Dienst

Die Abkürzung ist: MSD.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom MSD
kommen zu den Menschen nach Hause.
Das machen die Mitarbeiter
und Mitarbeiterinnen zum Beispiel:

  • Sie besuchen

die Menschen mit einer schweren Behinderung.

  • Sie lesen ihnen aus der Zeitung vor.
  • Oder sie gehen mit ihnen zu einem Konzert.
  • Sie helfen den Menschen beim Putzen.
  • Und sie kochen zusammen.
  • Sie helfen den Menschen bei der Körper-Pflege.

 
Der MSD wird oft von der Pflege-Versicherung bezahlt.

Individuelle Schwerst-Behinderten-Betreuung

Das bedeutet:
Jeder Mensch bekommt die Hilfe,
die er wegen seiner Behinderung braucht.
 
Menschen mit einer sehr schweren Behinderung
brauchen oft viel Hilfe.
Zum Beispiel:

  • Wenn sie zu Hause leben wollen.
  • Wenn sie selbst über ihr Leben bestimmen wollen.

 
Diese Menschen helfen Menschen mit Behinderung:

  • Mitarbeiter von Pflege-Diensten,
  • Persönliche Assistenten und Assistentinnen
  • Oder Menschen, die ein freiwilliges soziales Jahr machen.

Das sind zum Beispiel junge Menschen.
Sie machen den Freiwilligen-Dienst für 1 Jahr.
Zum Beispiel:

  1. Im Kinder-Garten,
  2. im Kranken-Haus
  3. oder sie helfen Menschen mit Behinderung.

Das machen die Mitarbeiter von den Diensten:

  • Sie pflegen

die Menschen mit einer Schwerst-Behinderung.

  • Sie helfen im Haushalt.
  • Sie unterstützen Menschen mit Behinderung

beim Lernen an einer Universität.

  • Sie unterstützen sie bei der Arbeit.

 
Damit viele Menschen mit einer schweren Behinderung
selbst über ihr Leben entscheiden können.

Haushalts-Hilfe

Eine Haushalts-Hilfe hilft zum Beispiel:

  • Beim Kochen,
  • beim Einkaufen
  • und beim Putzen.

Sie kümmert sich auch um die Kinder.

Menschen mit Behinderung
können auch Zuhause Hilfe bekommen:

  • Wenn sie im Kranken-Haus liegen.
  • Oder wenn sie eine Reha machen.

Die Hilfe bekommen sie aber nur:

  • Wenn sie ein Kind haben,

das noch nicht 12 Jahre alt ist.

  • Wenn sie ein Kind mit Behinderung haben.
  • Und wenn kein anderer Mensch helfen kann.

Zum Beispiel:

  1. Aus der Familie
  2. oder Freunde.

Die Haushalts-Hilfe wird von den Rehabilitations-Trägern bezahlt.
 
Die Kinder können auch in einen Ganztags-Kinder-Garten gehen.
Das ist ein Kinder-Garten,
der den ganzen Tag auf hat.

  • Wenn ein Eltern-Teil im Kranken-Haus liegt.
  • Oder wenn ein Eltern-Teil eine Reha macht.

Dann bezahlen die Rehabilitations-Träger auch Geld dazu.

Auch andere Menschen können helfen.
Zum Beispiel:

  • Familien-Mitglieder,
  • Nachbarn
  • oder Freunde.

Sie bekommen dann auch Geld
von den Rehabilitations-Trägern für ihre Hilfe.
Zum Beispiel: Für ihre Fahrt-Wege.
Auch vom Sozial-Amt gibt es Geld für Hilfen im Haushalt.
Aber nur dann:

  • Wenn der Mensch kein Geld

von anderen Stellen bekommt.

  • Und wenn der Mensch nicht genug eigenes Geld hat.

Hier können Sie eine Haushalts-Hilfe bekommen:

Kinder-Kranken-Pflege zu Hause

Manchmal müssen Kinder mit Behinderung
für eine lange Zeit im Kranken-Haus bleiben.
Das ist nicht schön für die Kinder.
Weil sie dann ihre Familie vermissen.
Und weil sie sich im Kranken-Haus
oft nicht so wohl fühlen wie zu Hause.
 
Deshalb gibt es die Kinder-Kranken-Pflege für zu Hause.
Dann müssen die Kinder
nicht die ganze Zeit im Kranken-Haus bleiben.
Das bedeutet:
Die Mitarbeiter von der Kinder-Kranken-Pflege
kommen zu den Kindern nach Hause.
Da kümmern sie sich dann um die kranken Kinder.

Die Kinder-Kranken-Pflege
ist auch für Kinder mit einer chronischen Krankheit.
 
Das ist dabei wichtig!
Ein Arzt muss ein Rezept
für die Kinder-Kranken-Pflege schreiben.
Dann bezahlt die Kranken-Kasse die Kinder-Kranken-Pflege.

Kinder-Kranken-Geld

Viele Eltern sind in einer gesetzlichen Kranken-Kasse.
Sie bekommen Kinder-Kranken-Geld.
Zum Beispiel.

  • Wenn ihr Kind krank ist.
  • Oder wenn ihr Kind eine Behinderung hat.

Und sie deshalb nicht zur Arbeit gehen können.
 
Das Kinder-Kranken-Geld
wird nur für eine bestimmte Zeit bezahlt.
Zum Beispiel:

  • Für 10 Tage für jedes Eltern-Teil.
  • Für 20 Tage für allein-erziehende Eltern
  • Für nicht mehr als 25 Tage,

wenn die Eltern mehrere Kinder haben.

Seit dem 1. August 2002 gibt es ein neues Gesetz.
Darin steht:
Die Eltern bekommen Kinder-Kranken-Geld
solange das Kind lebt.
Wenn ein Kind schwerst-behindert ist.
Und es nicht mehr lange leben wird.

Essen auf Rädern

Manche Menschen können sich kein Essen mehr kochen.
Zum Beispiel:

  • Weil sie schon alt sind.
  • Weil sie eine Behinderung haben.
  • Oder weil sie krank sind.

Dann können sie Essen auf Rädern bekommen.
Das bedeutet:
Mitarbeiter von einem Essens-Dienst bringen jeden Tag
Essen zu den Menschen nach Hause.
Zum Beispiel: Ein warmes Mittag-Essen.
Das kostet Geld.

Manche Menschen können Geld
vom Sozial-Amt dazu bekommen.
Wenn sie Essen auf Rädern brauchen.
Zum Beispiel.

  • Wenn die Menschen nur wenig Rente bekommen.
  • Oder wenn sie selbst nur wenig Geld haben.

Dafür müssen sie einen Antrag schreiben.

Weitere Familienratgeber-Artikel zum Thema

zuletzt aktualisiert: 08.03.2018

Netzwerk der Regionalpartner

Über 150 regionale Netzwerke sind bereits für den Familienratgeber aktiv. Informieren Sie sich jetzt.

Zur Karte

Regionalpartner-Anmeldung

Partner werden

Damit das Angebot des Familienratgebers mit Hilfe eines regionalen Netzwerks kontinuierlich verbessert und ausgebaut werden kann, suchen wir ständig nach weiteren Regionalpartnern.

Jetzt bewerben!

Adressen vor Ort

Sie suchen passende Beratungsstellen für Ihr Anliegen? Finden Sie hier Einrichtungen in Ihrer Nähe, die Sie im Hinblick auf Ihre persönlichen Bedürfnisse professionell beraten.

Jetzt suchen

Quell-URL: https://www.familienratgeber.de/leichte-sprache/beratung-hilfe/hilfen-alltag/sonstige-hilfen.php