Fernbus   

Seit 2013 kann man in Deutschland mit dem Fernbus reisen. Besonders auf Strecken zwischen großen Städten gibt es gute Verbindungen. Zum Beispiel zwischen Köln und Berlin. Aber sind Fernbusse auch barrierefrei? Und gibt es Vorteile für Menschen mit Behinderung?


Wenn in Ihrem Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen B steht, dürfen Sie eine Begleitperson kostenlos mitnehmen. Menschen mit Sehbehinderung dürfen einen Blinden-Führhund mitnehmen. Auch Hilfsmittel wie zum Beispiel eine Geh-Hilfe dürfen Sie kostenlos mitnehmen. Begleitperson, Begleit-Hund oder Hilfsmittel müssen Sie vor der Fahrt beim Bus-Unternehmen anmelden. Wie lange vorher Sie das anmelden müssen, hängt vom Bus-Unternehmen ab. Bei Flixbus zum Beispiel müssen Sie einen Rollstuhl 36 Stunden vor der Abfahrt anmelden.
Bei einigen Bus-Unternehmen zahlen Menschen mit Behinderung weniger für die Fahrkarte. Fragen Sie am besten direkt beim zuständigen Bus-Unternehmen nach. Oder sehen Sie auf der Internetseite des Unternehmens nach.

Barrierefreiheit für Menschen mit Gehbehinderung

Seit 2016 muss jeder neue Fernbus mindestens zwei Stellplätze für Rollstühle haben. Ab dem Jahr 2020 müssen alle Fernbusse zwei Stellplätze für Rollstühle anbieten. Momentan haben viele Fernbusse aber noch keine Rollstuhl-Stellplätze. Auch ist der Einstieg mit einem Rollstuhl oft schwierig. Nur wenige Fernbusse haben barrierefreie Toiletten. Hier gibt es keine eindeutige Regel. Außerdem gibt es noch keine Vorschriften, ob die Bus-Bahnhöfe barrierefrei sein müssen. Informieren Sie das Bus-Unternehmen so früh wie möglich, wenn Sie eine Gehbehinderung haben. Sie können dann auch fragen, wie barrierefrei die Bus-Bahnhöfe am Start- und Zielort sind.

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zuletzt aktualisiert: 05.12.2017

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