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U-Untersuchungen für Kinder

Nach der Geburt sollten Kinder regelmäßig medizinisch untersucht werden: Ein Arzt oder eine Ärztin prüft dabei, ob es dem Kind gut geht. Durch diese Untersuchungen können Ärzte Behinderungen oder chronische Krankheiten sehr früh erkennen und behandeln.


Was sind U-Untersuchungen?

Die Fachbegriffe für die ärztliche Untersuchung von Kindern und Babys heißen: Früherkennungs-Untersuchungen oder U-Untersuchungen. U steht dabei einfach für Untersuchung. Durch diese Untersuchungen können Ärzte feststellen, wie sich ein Kind entwickelt. Es gibt insgesamt 11 U-Untersuchungen. Alle Eltern bekommen nach der Geburt ihres Kindes ein Untersuchungsheft. Der Arzt schreibt die Ergebnisse der Untersuchungen in das Heft. Die ersten Untersuchungen machen Ärzte oder Hebammen direkt nach der Geburt. Für die weiteren Untersuchungen gehen die meisten Eltern mit den Babys und Kindern zum Kinderarzt.
 
Für Babys und Kleinkinder gibt es 9 U-Untersuchungen. Die U-1 findet direkt nach der Geburt statt. Die U-9 ist im Alter von 5 oder 6 Jahren des Kindes. Zusätzlich gibt es noch eine U-10, wenn das Kind 7 oder 8 Jahe alt ist. Und eine U-11 im Alter von 9 oder 10 Jahren. Die U1 bis U-9 bezahlen alle Krankenkassen. Die U-10 und die U-11 bezahlen noch nicht alle Krankenkassen.


Was passiert bei den U1 bis U9 Untersuchungen?

Die Untersuchungen sollen dafür sorgen, dass chronische Krankheiten oder Behinderungen früh erkannt werden. Die Ärzte untersuchen zum Beispiel: Wächst, spielt oder spricht das Kind ähnlich wie andere Kinder im selben Alter. Oder sie testen, ob das Kind gut hören und sehen kann. Außerdem testen sie die Bewegungs-Entwicklung beim Kind. Zum Beispiel ob es seinem Alter entsprechend krabbelt, läuft oder nach Gegenständen greift.
Je früher die Ärzte eine Behinderung erkennen, desto schneller kann man mit der Behandlung anfangen. Etwa mit einer Frühförderung. Oder das Kind kann ein Hilfsmittel bekommen, zum Beispiel ein Hörgerät.
 
Hat das Kind eine Behinderung oder chronische Krankheit, gibt es viele Hilfsangebote: Beispielsweise eine Frühförderung oder die Behandlung in einem Sozialpädiatrischen Zentrum oder einer Kinder- und Jugend-Ambulanz. Die Ärzte dort kennen sich sehr gut mit Krankheiten und Behinderungen von Kindern aus. Sie können die Kinder genau untersuchen und Hilfen anbieten. Zum Beispiel regelmäßige Förderung beim Sprach-Therapeuten.

Lesen Sie mehr zur Frühförderung und zu den Sozialpädiatrischen Zentren in den Familienratgeber-Artikeln:

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zuletzt aktualisiert: 20.01.2020

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