Wohnen mit der Familie

Jugendliche spielen ein Brettspiel

In Artikel 19 der UN-Behindertenrechtskonvention heißt es: „Menschen mit Behinderung müssen gleichberechtigt die Möglichkeit haben, ihren Aufenthaltsort zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben. Sie dürfen nicht auf eine besondere Wohnform verpflichtet sein.“ In den vergangenen Jahren gibt es – besonders für Menschen mit einer körperlichen Behinderung – verstärkt die Tendenz, ambulant betreut zu wohnen.
Bei erwachsenen Menschen mit einer geistigen Behinderung sieht das etwas anders aus. Etwa 60 Prozent von ihnen wohnen bei den Eltern und Angehörigen.
Generell gibt es für Menschen mit Behinderung finanzielle Wohnhilfen. Dabei handelt es sich um Leistungen aus der Eingliederungshilfe beziehungsweise Teilhabeleistungen nach dem 12. Sozialgesetzbuch (§ 54). Eine Form der Teilhabeleistungen sind Erleichterungen beim Bauen, der Einrichtung und der Vermietung von Wohnraum.

Teilhabeleistungen rund ums Haus
Wohngeld
Barrierefreie Umgestaltung einer Wohnung
DIN 18040

Informieren Sie sich auch über die Möglichkeiten der Hilfe zu Hause – etwa durch ambulante Pflegedienste, eine stationäre Kurzzeitpflege oder Assistenzen.



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