Die Versorgungsverwaltung

Eine Frau schaut runter, vor ihr sitzt im Anschnitt eine weitere Person.

Für die Feststellung des Grades der Behinderung (GdB) und die Anerkennung einer Schwerbehinderung ist ein Versorgungsamt oder ein Amt für soziale Angelegenheiten zuständig. Rechtsgrundlage dieser Hauptaufgaben der Versorgungsverwaltung im Bereich der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Schwerbehinderung ist das Neunte Sozialgesetzbuch, Teil 2. Darüber hinaus übernimmt die Versorgungsverwaltung für bestimmte Personengruppen (Kriegs-, Wehrdienst-, Zivildienstbeschädigung, Impfschäden, Opfer von Gewalttaten) auch medizinische Leistungen zur Rehabilitation.

Da die Zuständigkeit für die Versorgungsverwaltung nicht bundeseinheitlich geregelt ist, werden deren Aufgaben in einigen Bundesländern zentral von Versorgungsämtern, in anderen Bundesländern dagegen von den zuständigen Kommunalverwaltungen übernommen.

Zuständigkeiten in den einzelnen Bundesländern

Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin

Baden-Württemberg:
Die 35 Landratsämter

Bayern:
Zentrum Bayern Familie und Soziales mit Regionalstellen in den sieben Regierungsbezirken:

Brandenburg:
Landesamt für Soziales und Versorgung mit drei Außenstellen in Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam

Bremen:
Versorgungsamt Bremen

Hamburg:
Versorgungsamt Hamburg

Hessen:
Hessische Ämter für Versorgung und Soziales in:

Mecklenburg-Vorpommern:
Landesamt für Gesundheit und SozialesBereich Schwerbehindertenrecht
Versorgungsamt Rostock mit drei Außenstellen in Neubrandenburg, Schwerin und Stralsund.

Niedersachsen:
Landesamt für Soziales, Jugend und Familie mit sechs Außenstellen:

Nordrhein-Westfalen:
Die jeweils zuständigen Kommunalverwaltungen

Rheinland-Pfalz:
Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung
Menschen mit Behinderung

Saarland:
Landesamt für Soziales Saarland

Sachsen:
Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit den kommunalen Versorgungsämtern.

Sachsen-Anhalt:
Landesverwaltungsamt
Versorgungsärztlicher Dienst

Schleswig-Holstein:
Landesamt für soziale Dienste mit den vier Außenstellen in Neumünster, Heide, Lübeck und Schleswig

Thüringen:
Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in Zusammenarbeit mit den kommunalen Versorgungsämtern.



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