Wo gibt es Hilfe?

Junge im Rollstuhl

Menschen mit Behinderung, ihre Assistenten, Betreuer und Familienangehörige können sich mit Fragen zur gesundheitlichen Versorgung bei den Verbänden und Organisationen der Behindertenhilfe und –selbsthilfe beraten lassen. Beratung und Informationen bieten beispielsweise die Caritas, die Diakonie, die Lebenshilfe, oder die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) an:

Die Stiftung Gesundheit setzt sich für mehr Transparenz und Barrierefreiheit im Gesundheitswesen ein. Bei der kostenlosen Suche nach der passenden Ärztin oder dem passenden Arzt hilft sie insbesondere durch das Verzeichnis barrierefreier Arztpraxen in Deutschland.

Literatur:

Patientenrechte – einfach erklärt
Gefördert von Aktion Mensch hat die Patienten-Initiative e. V. eine 12-seitige Broschüre herausgegeben. Der Autor Oliver Tolmein informiert leicht verständlich über die wichtigsten Patientenrechte. Das Heft kann gegen die Versandkosten von 2,- Euro bestellt werden: info@patienteninitiative.de

Eine behinderte Medizin?! Zur medizinischen Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung. Herausgegeben von der Bundesvereinigung Lebenshilfe.

Hilfe durch Vernetzung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Ärzte für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung (BAG) e.V. engagiert sich für eine Verbesserung der medizinischen Versorgung. Sie fördert die berufsübergreifenden Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten, gesetzlichen Betreuern, Assistenten und Angehörigen der Menschen mit Behinderung – und nicht zuletzt deren Selbstvertretungsgruppen. Außerdem bietet sie Fortbildungen zum Thema „Medizin für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung“ an, sowie zahlreiche Tipps und Anregungen auf ihrer Internetseite.

Barrierefreiheit in der Arztpraxis

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat für Ärztinnen und Ärzte eine hilfreiche Broschüre mit dem Titel „Barrieren abbauen“ herausgebracht. Bereits der Abbau von einfachen Barrieren kann Menschen mit Behinderung den Weg und den Besuch in der Arztpraxis erleichtern. Thematisiert werden Barrieren, die das Sehen und Hören betreffen, sowie der Abbau von Barrieren für mobilitätseingeschränkte Patienten und Hilfen zum Vertrauensaufbau bei Patienten mit mehrfacher und geistiger Behinderung.
Auch die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) hat einen modellhaften Fortbildungsplan „zur Sensibilisierung von ÄrztInnen für einen barrierefreien Praxisalltag“ erstellt.

Weitere Linktipps:

Weitere Links zu hilfreichen Einrichtungen finden Sie in unser Linkliste
Besonderheiten der gesundheitlichen Versorgung - Praktische Hinweise und Tipps der Lebenshilfe
Ideen und Vorschläge der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) für den Abbau von Barrieren in Arztpraxen
„Kooperationsverbund gesundheitliche Chancengleichheit“


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