Bessere Leistungen in der Psychotherapie für Menschenmit Lernbehinderung

10.12.2018

Menschen mit einer Lernbehinderung sollen zukünftig zusätzliche Leistungen in einer Psychotherapie erhalten können. So lautet eine Entscheidung des zuständigen Gemeinsamen Fachausschusses, die Psychotherapie-Richtlinie wird entsprechend angepasst.
Künftig sollen Menschen mit Lernbehinderung bis zu zehn psychotherapeutische Sprechstunden pro möglicher psychischer Erkrankung nutzen können. In diesen Sprechstunden wird zunächst abgeklärt, ob eine psychische Erkrankung vorliegt und wie sie behandelt werden kann. Außerdem können stärker als bisher Bezugspersonen wie Angehörige oder Freunde bei der Therapie einbezogen werden.
Diese Leistungen könne Menschen beanspruchen, bei denen eine Diagnose nach der „Intelligenzstörung“ (F70-F79) nach der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10) festgestellt wurde.

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