Schulkindergärten

Ein Junge liest

Für Kinder, an deren Schulreife Zweifel bestehen, ist in verschiedenen Bundesländern der Besuch eines Schulkindergartens vorgesehen. Dort werden sie gefördert und auf die Teilnahme am Schulunterricht vorbereitet. Über den Besuch des Schulkindergartens wird bei der Einschulungsuntersuchung entschieden. Nach dem einjährigen Besuch des Schulkindergartens (auch Vorklasse genannt) werden die Kinder erneut auf ihre Schulreife untersucht und in den meisten Fällen in einer Regelschule oder einer Förderschule eingeschult.

Haus- und Krankenhausunterricht

Schüler und Schülerinnen, die wegen körperlicher oder geistig-seelischer Erkrankung oder wegen nicht hinreichender Entwicklung in ihrem sozialen Verhalten auf längere Zeit oder auf Dauer keine Schule besuchen können, werden nach Möglichkeit im Haus- oder im Krankenhausunterricht betreut. Dabei wird in regelmäßigen Zeitabständen überprüft, ob der Besuch einer Schule möglich ist.

Schulergänzender Hort / Ganztagsschule

Horte dienen der Erziehung und Bildung von schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 12. Lebensjahr. Sie stellen vor allem ein familien- und schulergänzendes Angebot nach Beendigung der Halbtagsschule in den Nachmittagsstunden dar. Halbtagsschule und Hort ermöglichen damit in Kombination ein pädagogisches Ganztagsangebot, gerade auch für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und sind in dieser Verbindung eine Alternative zur Ganztagsschule.
In Bayern sind entsprechende Nachmittagsangebote für SchülerInnen mit geistiger Behinderung generell unter der Bezeichnung „Tagesstätten“ ergänzend zur gesamten Schullaufbahn vorgesehen.

Horte dienen auch als Betreuungsangebote für Kinder, die aus familiären Gründen bereits vor Schulbeginn den Schulort aufsuchen müssen. Verschiedene Bundesländer sehen in ihren Kindertagesstättengesetzen den Hort als Angebot der Jugendhilfe und Teil der Kindertagesstätte vor.
Derartige Kindertagesstätten haben grundsätzlich Angebote für den Altersbereich 0 – 12/14 Jahren. In der Regel bleibt es den Einrichtungen überlassen, die Hortkinder in altersgemischten Gruppen zusammen mit Kindern im Kindergartenalter oder aber als eigene Gruppen zu organisieren.

In den letzten Jahren wird die Hortbetreuung zunehmend dem Schulwesen angegliedert. In den meisten Bundesländern erfolgt dies durch den Ausbau der sogenannten „offenen“ Ganztagsschule (OGS).
Weiter Informationen zum Thema Ganztagsschule im Internetportal „netmoms“.

Adressen aus dem Bereich Kindergarten & Co.



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