Behinderung im Kindesalter

Mutter mit kleinem Jungen mit Down-Syndrom

Die Betreuung eines Kindes mit Behinderung bedeutet für die Eltern meist intensive Fürsorge über einen langen Zeitraum. Dies wirkt sich auf die ganze Familie aus. Für nicht behinderte Geschwisterkinder bleibt häufig weniger „Elternzeit“ übrig. Um schonend mit den eigenen Kräften umgehen und die täglichen Anforderungen optimal in das Familienleben integrieren zu können, ist es wichtig, alle Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung in unterschiedlichen Situationen und Lebenslagen zu kennen.

Frühförderung

Wenn Eltern sich hinsichtlich der Entwicklung ihres Kindes Sorgen machen oder der Kinderarzt ihnen mitteilt, dass Auffälligkeiten oder Beeinträchtigungen in der Entwicklung vorliegen könnten, ist dies erst einmal beunruhigend. Wichtig sind dann eine gute Beratung und bei Bedarf eine rechtzeitige Frühförderung. Gerade in den frühkindlichen Entwicklungsphasen lässt sich noch vieles beeinflussen. So kann eine früh einsetzende individuelle Förderung das Auftreten von Behinderungen oftmals verhindern oder bestehende Behinderungen und deren Folgen mildern. Viele Behinderungen lassen sich aber nicht heilen. Deshalb besteht die Aufgabe der Frühförderung auch darin, Bezugspersonen der Kinder zu unterstützen und in die Behandlung einzubeziehen. Frühfördermaßnahmen wenden sich an Eltern mit Kindern vom Säuglings- bis zum Schulalter.
Mehr dazu unter Frühförderung.

Kindergarten & Co

Auch die richtige Förderung und Betreuung im Kindergarten und anderen Betreuungs-Angeboten ist wichtig für die Entwicklung eines Kindes. Für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf gibt es inzwischen viele Betreuungs-Möglichkeiten. Neben dem „normalen“ Kindergarten gibt es zum Beispiel: Tageseinrichtungen mit Inklusions-Gruppen, die Inklusion in Regelkindergärten oder Kindertagesstätten.
Mehr dazu unter Kindergarten & Co.

Schule

In der Schule sollen Kinder und Jugendliche mit Behinderung so gefördert werden, wie es ihren persönlichen Möglichkeiten entspricht. Sie sollen sich wohl fühlen, mit anderen Kindern zusammen lernen und möglichst die Bildungsziele der allgemeinen Schulen erreichen. Die Rubrik Schule erfahren Sie mehr über Zulassungsregelungen, begleitende Hilfen, sowie über die unterschiedlichen Schulformen und Inklusionsmodelle.

Linktipp:

Merkblatt "Mein Kind ist behindert - diese Hilfen gibt es", herausgegeben vom bvkm.
Das Merkblatt gibt einen Überblick über Rechte und finanzielle Leistungen für Familien mit behinderten Kindern.
Zum Herunterladen gibt es folgende Sprachen: Deutsch, Türkisch, Arabisch, Russisch, Vietnamesisch


Stichworte, die diesem Artikel zugeordnet wurden:

Eltern, Familienunterstützung, Frühförderung, Geschwister, Staatliche Hilfen, Tagesangebote, Urlaub

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