Tagesangebote für Kinder: Gemeinsam leben + lernen

Kinder beim Essen

Im Interesse einer möglichst frühzeitigen gemeinsamen Erziehung können drei- bis sechsjährige Kinder zusammen betreut werden. Dies ist sowohl in wohnortnahen Regelkindergärten und KITAs als auch in integrativen Kindergärten möglich. In Regelkindergärten können Kinder mit Behinderung einzeln in bestehende Gruppen integriert werden oder gemeinsam in integrativen Gruppen betreut werden. In Integrativen Kindergärten sind die Gruppen immer gemischt. Kinder mit und ohne Behinderung lernen und spielen gemeinsam und können auf diese Weise voneinander profitieren. Für Kinder mit Behinderung besteht zusätzlich die Möglichkeit einer speziellen Förderung und Therapie durch Krankengymnastik (Physiotherapie) und Sprachheiltherapie (Logopädie).

Außerdem besteht die Option der Sonderkindergärten. Hier werden in der Regel ausschließlich Kinder mit Behinderung beziehungsweise sonderpädagogischem Förderbedarf betreut.

Die Kosten für die Betreuung eines Kindes mit Behinderung in einem Kindergarten oder einer Kindertagesstätte werden im Rahmen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung vom Sozialamt übernommen. Die Eltern werden unter Berücksichtigung ihres Einkommens an den Kosten beteiligt.

Auskunft und Antrag auf Aufnahme:

Erteilen die zuständigen Sozialämter sowie die Träger der Einrichtungen.



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