Die Geburt

Mehrere Frauen machen Schwangerschaftsgymnastik

Ärzte/ Fachärzte

Unsicherheit im Umgang mit dem Neugeborenen und viele unbeantwortete Fragen – so geht es fast allen frischgebackenen Müttern. In die Zeit nach der Schwangerschaft fällt für Frauen die Entscheidung für eine medizinische Begleitung, die Ihnen Orientierung und Sicherheit gibt. Üblich ist hierzulande die Begleitung durch eine Kinderärztin / einen Kinderarzt. Kinderärzte beraten die Mütter und können den Kontakt zu Fachärzten vermitteln, falls dies gewünscht oder notwendig ist.

Geburtskliniken

Die Geburtskliniken führen in der Regel auch die Erstmitteilung über den Gesundheitszustand des neugeborenen Kindes durch. Wünschenswert ist, dass beide Elternteile bei diesem Gespräch dabei sind. Unter Umständen erhalten die Eltern dann eine negative und für sie völlig unerwartete Einschätzung zu ihrem neugeborenen Baby. Die Mitteilung, dass das eigene Kind eine Behinderung hat oder haben könnte, ist für fast alle Eltern sehr schmerzhaft. In dieser Situation kann der Kontakt zu Eltern, die selbst ein Kind mit Behinderung bekommen haben und in einer ähnlichen Situation gewesen sind, sehr hilfreich sein. Bei diesen Eltern und ihren Verbänden und Selbsthilfe-Gruppen erhalten sie Rat und Unterstützung.

Geburtshäuser

Geburtshäuser stellen inzwischen eine gute Alternative zu den Geburtskliniken dar und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sollte die Geburt in einem Geburtshaus stattfinden, so können sich Eltern schon vorher dort informieren, wie mit unvorhergesehen Komplikationen umgegangen wird, und ob und durch wen dort eine Erstmitteilung stattfindet. Ist schon vor der Geburt bekannt, dass mit Komplikationen zu rechnen ist, wird das Geburtshaus Ihnen eine geeignete Geburtsklinik empfehlen können.

Freiberufliche Hebammen

Hebammen unterstützen werdende Eltern in der Schwangerschaft und bei der Geburt. Auch nach der Geburt begleitet die Hebamme Mutter und Kind für einen gewissen Zeitraum (in den ersten zehn Tagen nach der Geburt täglich und bis zur achten Woche noch einige Male bei Bedarf) und steht für Fragen und Auskünfte zur Verfügung. Diese Leistungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Privatversicherte müssen sich über ihre Leistungsansprüche bei ihrer Krankenkasse informieren. Weitere Informationen erhalten Sie beim Deutschen Hebammenverband e.V..

Kinderkliniken/Kinderstationen

Oft wird ein unter Komplikationen (zum Beispiel eine bei der Entbindung festgestellte oder vermutete Erkrankung des Fetus) geborenes Kind unmittelbar nach der Geburt von der Mutter getrennt und zur weiteren Beobachtung und Diagnose auf eine Kinderstation oder in eine Kinderklinik verlegt. Hier bietet sich die Möglichkeit einer gebündelten Medizinkompetenz: Geburtshilfe, Pränataldiagnostik, Neonatologie (Neugeborenenmedizin) und Intensivmedizin unter einem Dach. Werdende Eltern sollten sich vor der Geburt über Kinderkliniken oder Kinderstationen in ihrer Nähe informieren, wenn aufgrund der vorgeburtlichen Diagnostik mit Komplikationen zu rechnen ist. Häufig bieten die Kliniken auch die Möglichkeit, dass die Mutter oder beide Elternteile bei ihrem Kind bleiben können (zum Beispiel in Elternzimmern, vor und während der Entbindung in sogenannten Familien-Wehenzimmern mit Entspannungsbereich oder in einem Elternwohnheim für Eltern, deren Kind länger in der Kinderklinik behandelt werden muss).

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