Früherkennung

Ein Babygesicht

Durch Früherkennungsuntersuchungen kann festgestellt werden, ob sich ein Kind gesund entwickelt. Krankheiten können rechtzeitig erkannt und behandelt werden.
Alle Eltern erhalten in der Klinik nach der Geburt ihres Kindes ein Untersuchungsheft ausgehändigt, das die Termine für zehn Früherkennungsuntersuchungen in den ersten Lebensjahren enthält. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden darin eingetragen.
Die ersten Untersuchungen des Neugeborenen werden bereits in der Klinik vorgenommen, die weiteren führen meist Kinderärzte durch. Dieses Früherkennungsprogramm reicht bis zum sechsten Lebensjahr des Kindes. Dadurch ist es möglich, die altersgemäße Entwicklung des Kindes zu beobachten und Fehlentwicklungen, Stoffwechselerkrankungen, Schäden der Sinnesorgane, des Bewegungsapparates oder des Nervensystems frühzeitig zu erkennen. Falls bei den Untersuchungen eine Behinderung oder eine chronische Krankheit festgestellt wird, bietet sich Eltern und Kindern ein Netz von Hilfsangeboten. In Einrichtungen wie Frühförderzentren, Kinder- und Jugendambulanzen und Sozialpädiatrischen Zentren kann eine fundierte Diagnose erstellt werden. Mit Hilfe von Experten lässt sich ein Therapieplan erstellen, der den Bedürfnissen des Kindes gerecht wird. Hierzu ist eine Überweisung des Kinderarztes notwendig.
Weitere Informationen zu diesen Einrichtungen.

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Weiterführende Informationen im Internet

  • 10 Chancen für Ihr Kind - Faltblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit den wichtigsten Informationen zu den Früherkennungsuntersuchungen im Kindesalter U1 bis U9 als PDF-Dokument (In 2008 wurde das bisherige Früherkennungsprogramm durch eine weitere Vorsorgeuntersuchung, die U7a ergänzt.).
  • www.ich-geh-zur-u.de


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Quell-URL: https://www.familienratgeber.de/geburt/frueherkennung.php