Aktion 09.01.-22.01. Unsere Experten: Siegrid Zierott, Kai Pakleppa, Christoph Gräf und Katja Krause

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Expertenantwort

Christoph Gräf 22.01.2016, 13:26 Uhr

Sehr geehrte Frau Maierhof,
danke für Ihre Frage. In der Tat scheint es mir auch so, dass die Sensibilität bei den Anbietern von Ferienprogrammen für die Teilhabe von Kindern mit Behinderungen gewachsen ist. Vielfach ist auch die Bereitschaft da, sich auf die damit verbundenen neuen Herausforderungen einzulassen. Gleichzeitig sind Ängste und Unsicherheiten da, wenn es um Behinderung geht. Vielfach sind es ja auch ehrenamtlich organisierte Ferienprogramme, die keinen (großen) hauptamtlichen Unterstützungsapparat hinter sich haben. Worauf diese Anbieter dann angewiesen sind, sind alltagstaugliche Hinweise aus der Familie oder von Fachleuten, worauf beim einzelnen Kind besonders zu achten ist, wie ein "Setting" aussehen sollte, welche individuelle Unterstützung das Kind braucht, damit es wie die anderen Kinder Spaß hat und nicht überfordert ist. Jedes Kind ist anders. Hilfreich ist es auf jeden Fall, wenn sich die Verantwortlichen eines Ferienprogramms an geeignete Organisationen in ihrer Nähe wenden können, z. B. Autismus-Verbände oder sonderpädagogische Einrichtungen, die ihnen mit Rat und Tat zu Seite stehen. Das gibt die nötige Sicherheit. Denn nicht ist schlimmer für eine nachhaltige Entwicklung als das Scheitern. Hilfreich ist es auf jeden Fall, wenn regional eine dauerhafte Zusammenarbeit zwischen den Akteuren entsteht, damit das "Rad nicht jedes Mal neu erfunden werden muss". Das würde ich dann "Inklusion durch Kooperation" nennen.
Alles Gute wünscht
Christoph Gräf


Körperbehinderung, Autismus und Freizeitgestaltung


von Birgit Maierhof (Gast) am 22.01.2016 um 10:56 Uhr

Expertenantwort: Körperbehinderung, Autismus und Freizeitgestaltung


von Christoph Gräf (Experte) am 22.01.2016 um 13:26 Uhr

Experte Christoph Gräf

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