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Nachteilsausgleiche für Legastheniker und Lese-Rechtschreib-Schwäche

Prolope oder Antilope 14.05.2019, 12:41 Uhr

"Ein Student wurde durch ein Sachverständigen-Gutachten eine Lese-Rechtsschreibstörung attestiert habe einen Rechtsanspruch auf Nachteilsausgleich. Der Nachteilsausgleich habe sich an der konkreten Behinderung und der jeweiligen Prüfung zu orientieren. Er dürfe jedoch nicht zu einer Überkompensation von Prüfungsbehinderungen und damit zu einer Verletzung der Chancengleichheit der anderen Prüfungsteilnehmer führen. Im vorliegenden Fall bewilligte der Verwaltungsgerichtshof dem Informatikstudierenden eine auf alle Prüfungs- und Klausurtypen zu gewährende Erhöhung der Bearbeitungszeit um 40 Prozent, unabhängig von weiteren Maßnahmen zum Ausgleich des Nachteils."
 VGH München, Urteil v. 19.11.2018 - 7 B 16.2604
Quelle: https://www.studentenwerke.de/de/content/tipps-und-informationen-nr-3-2019

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Schlagwörter:
Behinderung, Legasthenie, Lese-Rechtschreib-Schwäche, LSR, Studium, Universität


Nachteilsausgleiche für Legastheniker und Lese-Rechtschreib-Schwäche


von Prolope oder Antilope (Gast) am 14.05.2019 um 12:41 Uhr

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