Mutterschaftsgeld

Eine Frau erklärt ihrem Kind etwas

Schwangere Frauen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen oder arbeitslos gemeldet sind, befinden sich sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung im Mutterschutz (bei Früh- oder Mehrlingsgeburten 12 Wochen nach der Entbindung). Anspruch auf Mutterschaftsgeld und den Zuschuss des Arbeitgebers haben sie während der gesamten Schutzfrist. Voraussetzung ist eine Bescheinigung des behandelnden Arztes oder der Hebamme, die den voraussichtlichen Geburtstermin enthält.

Gesetzlich krankenversicherte Mütter bekommen bis zu 13 Euro am Tag (oder 385 Euro pro Kalendermonat) von ihrer Versicherung.
Der Arbeitgeber übernimmt die Differenz zwischen den 13 Euro und dem täglichen Netto-Entgelt. Diesen Betrag bekommt auch die Mutter, die nicht gesetzlich krankenversichert ist. Hierbei gilt das Prinzip, dass Frauen im Mutterschutz finanziell nicht schlechter gestellt sein sollen als vorher. Hausfrauen, Selbstständige (unter Vorbehalt) und Adoptivmütter haben keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld.
Privat versicherte Frauen oder in der gesetzlichen Krankenversicherung familienversicherte Frauen bzw. geringfügig beschäftigte Frauen erhalten ein einmaliges Mutterschaftsgeld von bis zu 210 Euro vom Bundesversicherungsamt.

Antragsformulare und weitere Informationen

Antragsformulare und weitere Informationen gibt es hier: www.mutterschaftsgeld.de. Einige private Krankenversicherungen zahlen zusätzlich 200 Euro und versichern Frauen während der Schutzfrist kostenlos weiter. Der Zuschuss des Arbeitgebers wird wie bei Mitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherung berechnet.

Weitere Informationen zum Mutterschaftsgeld finden Sie auf der Internetseite des zuständigen Bundesministeriums.



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