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L

Legasthenie

Lese-Rechtschreibschwäche.

Verwandte Begriffe:
Agraphie, Alexie, Aphasie


Leistungen zur Teilhabe

Leistungen zur Teilhabe sind Sozialleistungen, die Menschen mit Behinderung oder von Behinderung bedrohte Menschen erhalten, um ihre Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern oder Benachteiligungen zu vermeiden.


Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sind Maßnahmen, die geeignet sind, Menschen mit Schwerbehinderung auf Dauer entsprechend ihrer Einschränkungen beruflich wieder einzugliedern. Unter diesen Sammelbegriff fallen folgende Leistungen:

• Hilfe bei der Suche nach und bei der Erhaltung eines Arbeitsplatzes: Im Einzelnen können das Beratungsleistungen (beispielsweise durch einen Integrationsfachdienst), Vermittlung eines Arbeitsplatzes, Trainingsmaßnahmen, Mobilitätshilfen oder Kraftfahrzeughilfe sein
• Berufsvorbereitung einschließlich der wegen ihrer Behinderung eventuell notwendigen Grundausbildung
• Qualifizierungsmaßnahmen
• Gründungszuschuss bei Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit
• Zuschüsse an Arbeitgeber: Dies können Zuschüsse für eine befristete Probebeschäftigung, für Ausbildung oder Weiterbildung im Betrieb oder für Arbeitshilfen und die Einrichtung eines behindertengerechten Arbeitspatzes sein
• Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen

Verwandte Begriffe:
Betreutes Wohnen (Wohnen mit Assistenz), Betreuungsrecht, Inklusion


Locked-In-Syndrom

Pons-Infarkte (Pons: lat. die Brücke) führen zu kompletter Bewegungsunfähigkeit. Während alle geistigen Fähigkeiten weiterhin vorhanden sind, fällt die körperliche Motorik völlig aus. Locked-in-Patienten können sich in der Regel nur durch Augenzwinkern und Buchstabiertafeln verständigen.

Verwandte Begriffe:
Coma vigile, Dornröschenschlafsyndrom, Querschnittlähmung, Wachkoma


Logopädie

Sprachheilkunde und Spracherziehung und -therapie bei Sprach- und Sprechstörungen.

Verwandte Begriffe:
Ergotherapie, Frühfördereinrichtung, Heilpädagogik, Petö-Therapie


Lormen

Tastalphabet, entwickelt von Hieronymus Lorm (eigentlich: Heinrich Landesmann).

Landesmann ertaubte mit 16 Jahren und schrieb unter dem Pseudonym Hieronymus Lorm Gesellschaftskritik. Als er mit 60 Jahren zusätzlich erblindete, entwickelte er das Tastalphabet um sich zunächst mit den Familienangehörigen, später aber auch mit Freunden verständigen zu können.

Der Taubblinde lässt sich am besten die Innenseite der rechten Hand "besprechen", das Alphabet setzt sich aus Strichen zur Fingerspitze hin (Abstrich) bzw. weg (Aufstrich) sowie einem kurzen Antippen (Punkt)zusammen.

Verwandte Begriffe:
Braille


In Leichter Sprache

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