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Frauen und Mädchen mit Behinderung haben es oft noch schwerer. Darum gibt es für sie besondere Angebote. Zum Beispiel besondere Beratungs-Stellen. Oder besondere Zeitungen.
Weiter in einfacher SpracheGrundsätzlich gilt für Frauen und Mädchen mit Behinderung natürlich all das an gesetzlichen Regelungen, Beratungs- und Fördermöglichkeiten, was für jeden Menschen mit einer Behinderung gilt. Allerdings wird auf die besonderen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen in speziellen Beratungsstellen, Mädchenprojekten und Zeitschriften eingegangen.
Weibernetz e. V.
Bundesnetzwerk von Frauen, Lesben und Mädchen mit Beeinträchtigung
Kölnische Straße 99
34119 Kassel
Telefon: 0561 - 7 2 8 85 85
Fax: 0561 - 7 28 85 53
E-Mail: info@weibernetz.de
Internet: www.weibernetz.de
Hessisches Koordinationsbüro für behinderte Frauen
Ansprechpartnerin: Rita Schroll
Kölnische Straße 99
34119 Kassel
Telefon: 0561 - 7 28 85 22
Fax: 0561 - 7 28 85 29
E-Mail: hkbf@fab-kassel.de
Internet: www.fab-kassel.de/hkbf/hkbf.html
Netzwerk behinderter Frauen Berlin e. V.
Leinestr. 51
12049 Berlin
Telefon: 030 - 61 70 91 67 oder 68
Fax: 030 - 61 70 91 67
E-Mail: info@netzwerk-behinderter-frauen-berlin.de
Internet: www.netzwerk-behinderter-frauen-berlin.de
Zeitschrift MiMMi
MiMMi ist eine Abkürzung für Mitmach-Mädchenmagazin-Mittendrin. Sie erscheint zweimal jährlich und die Beiträge werden in erster Linie von den Mädchen und jungen Frauen selbst geschrieben. Weitere Informationen sowie ein Probeexemplar erhalten Sie beim:
Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e. V. (bvkm)
Redaktion MiMMi
Brehmstraße 5-7
40239 Düsseldorf
E-Mail: mimmi@bvkm.de
Internet: www.bvkm.de
Der bvkm unterhält auch einen eigenen Arbeitsbereich „Mädchen und junge Frauen“.
Spezielle Anlaufstellen für Lesben mit Behinderung:
Bundesverband der Gehörlosen Lesben und Schwulen e. V. (BGLS)
Zirkusweg 11
20359 Hamburg
Telefon: 040 - 31 79 27 49
Fax: 040 - 31 79 22 43 oder 040 - 31 79 69 35
E-Mail: bgls@gmx.com
Linktipp
Auf der Internetseite www.sozialnetz-hessen.de/fmb finden Sie Hintergundinformationen und Beratungsangebote für Frauen mit Behinderung. Themen wie Gewalterfahrung oder Mütter mit Behinderungen, Gesundheit und Wohnen gehören dabei zu den Schwerpunktthemen.
„avanti donne“ ist eine Kontakt- und Beratungsstelle, die sich an Frauen und Mädchen mit Behinderung vor allem in der deutschsprachigen Schweiz richtet. Informationen über das Netzwerk „avanti donne“ gibt es hier.
In der Studie „Live - Leben und Interessen vertreten - Frauen mit Behinderung“, die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erstellt und 2000 veröffentlicht wurde, finden sich die Ergebnisse einer Befragung von selbständig lebenden Frauen mit einer Körper- oder Sinnesbehinderung. Über 20 Prozent der befragten Frauen haben Erfahrung mit mehr oder weniger schweren Formen der sexuellen Gewalt gemacht.
Mädchen und Jungen, Frauen und Männer mit Behinderung sind häufiger sexueller Belästigung und sexueller Gewalt ausgesetzt, als Menschen ohne Behinderung. Besonders häufig betroffen sind Frauen und Mädchen mit geistiger Behinderung. Frauen, die in Einrichtungen aufwachsen, haben deutlich mehr Gewalterfahrungen. Wichtig ist es deshalb, sowohl Eltern als auch Mädchen und Frauen mit Behinderung über mögliche Übergriffe aufzuklären und ihnen Hilfsmöglichkeiten an die Hand zu geben. Dabei ist das Einüben von Selbstbewusstsein und auch von Selbstverteidigung ein entscheidender Aspekt.
Ein Verzeichnis der Anbieterinnen und Anbieter von Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskursen ist erhältlich beim Weibernetz e. V. und beim Hessischen Koordinationsbüro für behinderte Frauen (Kontaktadressen: siehe oben). Im Rahmen des Rehabilitationssports können Frauen auch psychologische Trainings zur Stärkung des Selbstbewusstseins absolvieren.
Quell-URL: http://www.familienratgeber.de/jugendliche_erwachsene/familie_partnerschaft/frauen_maedchen_mit_behinderung.php?sid=aea8882b886ea068f8b696a52db9c1f5