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Die Arbeitslosenquote behinderter Menschen ist sowieso sehr hoch. Wie sieht es da mit der Arbeitslosigkeit behinderter Frauen aus? Frauen sind nicht so häufig arbeitslos gemeldet wie behinderte Männer, was auch bedeuten kann, dass sich viele Frauen mit Behinderung nicht arbeitslos melden, weil sie sich sowieso keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt ausrechnen. Denn wesentlich mehr behinderte Männer als Frauen arbeiten, weniger als die Hälfte der Frauen sind berufstätig. Aus diesem Grund verfügen behinderte Frauen häufig über ein sehr geringes Einkommen und sind Sozialhilfeempfänger. Umso wichtiger ist auch hier die zielgerichtete Beratung und Schulung der Frauen und Mädchen und ein Anpassen der Ausbildungsmöglichkeiten der Berufsbildungswerke und Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
Damit Familie und Beruf unter einen Hut passen, werden Frauen bei der Suche nach mehr Teilzeit-, aber auch mehr Vollzeitarbeitsplätzen in Wohnortnähe durch Arbeitsagenturen und Intergrationsämter unterstützt. Auch die berufliche Aus- und Fortbildung soll in Teilzeitform und wohnortnah angeboten werden. Inwiefern dies Wunschdenken ist, wird sich zeigen. Der Arbeitgeber hat bei der Beschäftigung schwerbebinderter Menschen für die Erfüllung der Pflichquote Frauen jedenfalls besonders zu berücksichtigen.
Arbeitsgruppe "Berufliche Rehabilitation von Frauen"
c/o Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke
August-Krogmann-Str. 52
22159 Hamburg
Telefon: 040/645 8112-01
Fax: 040/645 8112-04
Quell-URL: http://www.familienratgeber.de/jugendliche_erwachsene/bildung_arbeit/frauen_arbeit.php