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Familientagebuch von Hofmann

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erstellt am 21.03.2011 um 13:10 Uhr

Warten auf den Frühling....

Alle sind heute aus dem Haus- außer Anne und mir.

Lea 21 Jahre, lebt seit fast zwei Jahren in Hamburg und ihre Ausbildung zur Krankenschwester macht große Fortschritte. Es erfüllt mich mit großem Glück zu sehen, dass sie den richtigen Beruf gewählt hat. Der Klinikalltag, das weiß ich aus eigener Erfahrung als Krankenschwester und Hebammme, ist oft kein Zuckerschlecken und mit vielen Einschränkungen im Alltag verbunden.

Tim 13 Jahre,besucht heute zum ersten mal übers Wochenende seinen Cousin in Heidelberg. Er ist mächtig stolz die Fahrkarte online organisiert zu haben und natürlich alleine mit der Bahn dorthin zu reisen. Der Anruf eben dasss er gut angekommen ist - macht auch mich stolz- dass er es alleine kann.

Nora 12 Jahre, beteiligt sich an der Frühjahrs-Kirchputz-Aktion mit der Teeniegruppe.Sie wird am frühen Nachmittag zurück sein- und dann am Abend zu einer Geburtstagsübernachtung gehen.                                                                                    Gerhard ist Teilnehmer beim Spatenstich der vereinseigenen Turnhalle- die endlich nach 10 Jahren "hick-hack" gebaut werden soll.  Am Nachmittag ist noch Bäume schneiden angesagt.

Anne 9 Jahre, sitzt, in der Hand ein Igelbällchen, geduldig neben mir und lauscht dem Klicken der Tastatur. Schlechtes und kaltes Wetter motiviert mich heute - nach so langer Zeit zum Schreiben.

DER HERBST 2010

......wegen schlechtem Wetter fiel das im letzten Eintrag angekündigte Kinderfest aus...

Anne verbachte die Herbstferien mit unserer super Betreuerin Martina- im Jugendhaus Mettingen. Es ist immer wieder eine wunderbare Erfahrung zu sehen, wie sich die Kinder ohne Behinderung auf Anne freuen uns sie sooo willkommen ist in der Gruppe .                               Für mich ist dieses Tagesangebot ganz klar eine Entlastung- und so kann ich auch ohne schlechtes Gewissen zu haben mit Nora und Tim etwas unternehmen.

Die Werbeagentur die für unseren Selbshilfeverein und die Elterngruppe Rückenwind einen neuen Flyer gestalten will, kommt nicht in die "Puschen".Als dann der Vorentwurf steht, gefällt er uns gar nicht. Also zurückrudern und den bisherigen Flyer aufpolieren. Zum Glück ist die Grafikerin sehr flexibel und auch unser Flyer-Team hat mittlerweile Vorstellungen von Text und Fotos. Bis dann alles druckreif ist vergehen weitere Wochen. In mühsamer Kleinarbeit wird um jedes Wort gefeilscht und beraten. Dass es so mühsam und zeitaufwändig ist, hätte ich  nicht gedacht. Bei diesem Projekt habe ich wirklich Lehrgeld bezahlt. Zu unserer jährlichen Weihnachtsfeier des Vereins konnten wir dann unser Ergebinis druckfrisch präsentieren.           Geschafft.   

DIE WEIHNACHTSZEIT          

Glücklicherweise übernahmen  im letzten Jahr Nora und Tim die Weihnachtsbäckerei.               Beide sind sehr geschickt- haben es ja auch schon viele Jahre üben dürfen-und so freue ich mich, dass ich aus prall  gefüllten Dosen einfach naschen darf.                                                   

Bereits Wochen vorher organisierte ich - wie in den letzten 4 Jahren auch- die Weihnachtspäckchenpackaktion in unserem großen Einkaufscenter.Checklisten für Material mussten aktiviert werden. Eine Doodle-Liste half bei der Mitarbeitersuche und den Terminabsprachen. Poster wurden gedruckt. Es ist jedesmal spannend bis zur letzten Minute-ob sich genügend Mitarbeiterinnen melden. Vierzig Menschen engagieren sich von Mittwoch-Samstag und verpacken alles was die Kunden verpacken lassen wollen . Für eine Spende von 50 Cent. Wir sind bereits ziemlich professionell geworden.                                    Vom Erlös in diesem Jahr finanzieren wir ein Aufschnaufwochenende für Mütter. Zwei Nächte durchschlafen, ohne Kinder frühstücken-- und den Tag selbstbestimmt erleben-- darauf lassen sich jetzt 15 Mütter ein. Im Mai in Oberstdorf.

WEIHNACHTEN IN DER FAMILIE

Zu unserer großen Freude hatte Lea 12 Tage über Weihnachten frei. An ihren Kurzurlaub knüpfte sie jedoch eine Bedingung. Wenn sie kommt-müssen wir Eltern gehen-.In der Praxis hieß dies,dass sie die Geschwister versorgte und wir sechs wundervolle Tage im Allgäu in einem klasse Hotel verbringen konnten. Vor dem Frühstück eine Runde schwimmen und dann  bis zur Dämmerung im Tiefschnee  wandern- bei strahlendem Sonnenschein.                       Das war Erholung pur.      

FRÜHLING 2011             

Die Faschingsferein liegen bereits hinter uns. Der März hatte ja leider nicht mehr so viel Schnee im Angebot- zumindest im Schwarzwald.Auf dem Feldberg konnten wir dann doch noch Skifahren- alle außer Lea, Anne und mir. Eine kinderreiche Gruppe  trifft sich dort jedes Jahr--mit Küchenteam und Kachelofen--. So muss nicht gekocht werden und Annes Nächte waren auch erholsam--perfekt.

AUSSICHTEN

Lea wird im April für 7 Wochen in Indien arbeiten.                                                             Tim feiert Konfirmation.                                                                                                      Mit Anne und Nora werde ich neun Tage nach Spanien zu einer Delfntherapie fahren.         Das Aufschnaufwochenende im Mai und mein 50. Geburtstag  --- für den ich noch keine Idee habe-- stehen noch im Kalender.                                                                                          Es ist noch viel Anderes zu organisieren.Wie: Elternfrühstücke,Rückenwind Elterntreff, Krankengynastik für mich und Anne, 2 SPZ Besuche etc....         

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