Zur Hauptnavigation springen Zur Übergeordneten Navigation springen Zum Seiteninhalt springen


Glossar

Die Glossareinträge im Begriffsnetz darstellen.

Springe zu


G

GdB

Abkürzung für Grad der Behinderung.

Verwandte Begriffe:
Inklusion, Inklusiv, Partizipation, Schwerbehindertenausweis

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Genetische Syndrome

Entwicklungsstörungen, die durch eine Veränderung der Gene hervorgerufen werden (z.B. Morbus Down, Rett-Syndrom, Williams-Beuren-Syndrom).

Verwandte Begriffe:
Abort, Angelman Syndrom, CDG-Syndrom, Down-Syndrom, Fanconi-Schlesiner-Syndrom (Williams-Beuren-Syndrom), Glasknochenkrankheit, Hämophilie, Klinefelter Syndrom, Mukoviszidose, Osteogenesis imperfecta (Glasknochenkrankheit), Progerie, Rett-Syndrom, Scid-Babies, Silver-Russell-Syndrom, Turner Syndrom, Williams-Beuren-Syndrom (WBS) (Fanconi-Schlesiner-Syndrom)

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Glasknochenkrankheit

Erbliche, im Mutterleib oder im Kindesalter auftretende Störungen der Knochenbildung. Instabile Knochen führen zu häufigen Brüchen und Verbiegungen. Die Bewegungsfähigkeit ist eingeschränkt.

Verwandte Begriffe:
Genetische Syndrome

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Grand-mal-Anfall

Epileptischer Anfall, der mit Sturz, Zuckungen an beiden Armen und Beinen und tiefer Bewußtlosigkeit einhergeht.

Verwandte Begriffe:
Epilepsie

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Gravidogramm

Mutterpass, bei jedem Vorsorgetermin trägt der Arzt alle Ergebnisse im Gravidogramm ein. Zu jedem Termin wird hierbei eine Zeile dieser Tabelle ausgefüllt.

Verwandte Begriffe:
Entwicklungsdiagnostik

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes

Zum Seitenanfang


H

Hämophilie

Die Bluterkrankheit. Das Blut hat nur eine schwache Fähigkeit zur Verkrustung etwa bei Wunden, es bleibt flüssig.

Verwandte Begriffe:
Genetische Syndrome

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Heilpädagogik

Heilpädagogik ist ein Teil der Sonderpädagogik. Ihre Aufgabe ist es, Personen mit Verhaltensauffälligkeiten bzw. Verhaltensstörungen oder mit geistigen, körperlichen und sprachlichen Beeinträchtigungen sowie deren Bezugspersonen durch den Einsatz entsprechender pädagogisch-therapeutischer Angebote zu helfen.

Verwandte Begriffe:
Entwicklungsdiagnostik, Frühfördereinrichtung, Logopädie, Petö-Therapie, Prophylaxe

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Hemiparese

Medizinischer Begriff für eine Bewegungsstörung, die besonders eine Körperseite und eine Gesichtshälfte betrifft.

Verwandte Begriffe:
Diparese

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Hemiplegie

Lähmung einer Körperhälfte.

Verwandte Begriffe:
Amnestische Aphasie, Diparese, Plegie

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Hippotherapie

Therapeutische Bewegungsanbahnung auf dem Reitpferd.

Verwandte Begriffe:
Delfintherapie

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Hirnfunktionsstörung

Störung der Hirnfunktion/en durch eine angeborene oder erworbene Schädigung. Die Störung wirkt sich je nach Lokalisation der Schädigung aus oder äußert sich als allgemeine Beeinträchtigung.

Verwandte Begriffe:
Amnestisches Syndrom, Dornröschenschlafsyndrom, Elektroencephalographie (EEG), Parkinsonsche Krankheit

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Hospitalismus

Alle körperlichen und seelischen Veränderungen, die bei Entzug oder häufigem Wechsel der Bezugsperson auftreten können.

Verwandte Begriffe:
Autismus

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Hospiz

Hospiz ist eine Einrichtung der Sterbebegleitung. Die Hospizbewegung steht für einen respektvollen Umgang mit dem Sterben, geprägt von der Achtung der menschlichen Würde und des Lebens. Der Gedanke von der Selbstbestimmung des Sterbenden an seinem Lebensende spielt dabei eine große Rolle. Im Sinne eines würdevollen Sterbens geht es nicht um eine medizinische Versorgung, die darauf ausgerichtet ist, das Leben um jeden Preis zu erhalten, sondern um eine palliativmedizinische und -pflegerische Versorgung, die dem Sterbenden ein Lebensende weitmöglichst ohne Schmerzen und mit größtmöglicher Lebensqualität gewährleistet.

Verwandte Begriffe:
Palliativmedizin

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Humangenetische Beratung

Ein ärztliches Angebot an alle, die eine genetisch bedingte Erkrankung oder Behinderung oder ein genetisch bedingtes Risiko für sich selbst oder ihre Nachkommen befürchten.

Verwandte Begriffe:
CDG-Syndrom

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Hydrocephalus

Der Hydrocephalus (deutsche Übersetzung: "Wasserkopf") entsteht durch einen Uberdruck im Kopf in Folge einer gestörten Regulierung des Gehinrwasserflusses. Annähernd die Hälfte der Kinder mit einem Hydrocephalus leiden auch an Spina bifida.

Verwandte Begriffe:
Anenzephalie, Wasserkopf

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Hyperventilation

Überatmung (verstärkte Atmung).

Verwandte Begriffe:
Hypoxie, Symptom

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Hypoxie

Bezeichnung für Sauerstoffmangel zum Beispiel bei der Geburt.

Verwandte Begriffe:
Hyperventilation

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes

Zum Seitenanfang


I

In-Vitro-Fertilisation

In-Vitro-Fertilisation bezeichnet die künstliche Befruchtung im Labor.

Verwandte Begriffe:
Blastozyste, Fötus, Präimplantationsdiagnostik (PID)

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Indikation, medizinische

Die medizinische Indikation bedeutet, dass eine Schwangerschaft Gefahr für Leib und Leben der Mutter bedeutet und daher einen Schwangerschaftsabbruch ohne Fristbegrenzung erlaubt. Mit dieser Begründung werden häufig auch Schwangerschaften abgebrochen, die zur Geburt eines Kindes mit Behinderungen führen würden.

Verwandte Begriffe:
Abort, Pränatale Diagnostik

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Infantilismus

Stehenbleiben auf einer kindlichen Entwicklungsstufe.

Verwandte Begriffe:
Entwicklungsverzögerung, Progerie, Regression

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Inklusion

Der Begriff bedeutet Einbeziehung, Einschluss, Dazugehörigkeit und wird u.a. in Pädagogik und Soziologie verwendet. Durch „Inklusive Pädagogik“ und „Soziale Inklusion“ wird Menschen mit Behinderung die Teilhabe an Bildung und gesellschaftlichem Leben ermöglicht. Inklusion im Schulalltag bedeutet, dass Schüler mit und ohne Behinderung - trotz ihrer Verschiedenheit, unterschiedlicher sozialer, regionaler, nationaler, religiöser und kultureller Herkunft - gemeinsam unterrichtet werden und dabei die Bildungs- und Erziehungsbedürfnisse aller Schüler gleichermaßen berücksichtigt werden.

Verwandte Begriffe:
GdB, Integration, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Partizipation

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Inklusiv

siehe Inklusion

Verwandte Begriffe:
GdB, Integration, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Partizipation

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Inkontinenz

Unvermögen, Ausscheidungen zu kontrollieren.

Verwandte Begriffe:
Urologie

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Inkubator

Brutkasten.

Verwandte Begriffe:
Frühgeburt

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Integration

Zusammenleben und -arbeiten von Menschen mit und ohne Behinderung.

Verwandte Begriffe:
Inklusion, Inklusiv

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Interdisziplinarität

Eine interdisziplinäre oder fächerübergreifende Arbeitsweise umfasst mehrere voneinander unabhängige Einzelwissenschaften (= Disziplinen). In der Behandlung von Menschen mit Behinderung sind dies vor allem Medizin, Pädagogik und Psychologie. Die Teilaspekte werden zusammengefügt, um eine umfassende Diagnostik sowie ganzheitliche Therapie bzw. Förderung zu gewährleisten.

Verwandte Begriffe:
Frühfördereinrichtung, Sozialpädiatrisches Zentrum

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes

Zum Seitenanfang


K

Kernspintomographie

Ähnlich wie CT (s. dort), nur ohne Röntgenstrahlen, sondern mit starkem Magnetfeld und gepulsten Radiowellen.

Verwandte Begriffe:
Computertomographie (CT), Elektroencephalographie (EEG)

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Klinefelter Syndrom

Die Auswirkungen einer Fehlverteilung der Chromosomen, bei der zusätzlich zum normalen männlichen Chromosomensatz ein weiteres X-Chromosom in allen oder vielen der Körperzellen vorhanden ist. Das K. S. betrifft nur Jungen. Die Symptome bestehen vor allem in einer Unterentwicklung der Hoden, einer sehr geringen Testosteron-Produktion (männliches Geschlechtshormon) und Entwicklungsverzögerungen (Lernschwierigkeiten). Das Ausmaß der Beeinträchtigungen ist sehr unterschiedlich. Die Behandlung besteht in einer Hormonsubstitution.

Verwandte Begriffe:
Genetische Syndrome, Turner Syndrom

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


kognitiv

Kognition ist ein Sammelbegriff für alle Prozesse und Strukturen, die mit dem Wahrnehmen und Erkennen zusammenhängen, wie: Denken, Erinnern, Vorstellen, Gedächtnis, Planen, Entscheiden.

Verwandte Begriffe:
Sonderschule/Förderschule

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Kontraktur

Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit durch Muskel- und Sehnenverkürzungen.

Verwandte Begriffe:
Athetose, Epilepsie, Körperkoordination, Tetraspastik

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Körperkoordination

Sinnesorgane, Gehirn und Muskulatur wirken zusammen, um geordnete, flüssige Bewegungen zu erreichen.

Verwandte Begriffe:
Apraxie, Athetose, Kontraktur, Spastik, Tetraspastik

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Kozijavkin-Methode

Intensive neurophysiologische Rehabilitation.

Verwandte Begriffe:
Neuromotorische Entwicklungstherapie, Rehabilitation

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Krankengymnastik

Siehe Physiotherapie.

Verwandte Begriffe:
Bobath-Methode, Motorik, Physiotherapie, Spondylitis Ankylosans (Morbus Bechterew), Vojta

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes

Zum Seitenanfang


L

Legasthenie

Lese-Rechtschreibschwäche.

Verwandte Begriffe:
Agraphie, Alexie, Aphasie

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Leistungen zur Teilhabe

Leistungen zur Teilhabe sind Sozialleistungen, die Menschen mit Behinderung oder von Behinderung bedrohte Menschen erhalten, um ihre Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern oder Benachteiligungen zu vermeiden.

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sind Maßnahmen, die geeignet sind, Menschen mit Schwerbehinderung auf Dauer entsprechend ihrer Einschränkungen beruflich wieder einzugliedern. Unter diesen Sammelbegriff fallen folgende Leistungen:

  • Hilfe bei der Suche nach und bei der Erhaltung eines Arbeitsplatzes: Im Einzelnen können das Beratungsleistungen (beispielsweise durch einen Integrationsfachdienst), Vermittlung eines Arbeitsplatzes, Trainingsmaßnahmen, Mobilitätshilfen oder Kraftfahrzeughilfe sein
  • Berufsvorbereitung einschließlich der wegen ihrer Behinderung eventuell notwendigen Grundausbildung
  • Qualifizierungsmaßnahmen
  • Gründungszuschuss bei Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit
  • Zuschüsse an Arbeitgeber: Dies können Zuschüsse für eine befristete Probebeschäftigung, für Ausbildung oder Weiterbildung im Betrieb oder für Arbeitshilfen und die Einrichtung eines behindertengerechten Arbeitspatzes sein
  • Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen

Verwandte Begriffe:
Betreutes Wohnen (Wohnen mit Assistenz), Betreuungsrecht, Inklusion, Inklusiv

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Locked-In-Syndrom

Pons-Infarkte (Pons: lat. die Brücke) führen zu kompletter Bewegungsunfähigkeit. Während alle geistigen Fähigkeiten weiterhin vorhanden sind, fällt die körperliche Motorik völlig aus. Locked-in-Patienten können sich in der Regel nur durch Augenzwinkern und Buchstabiertafeln verständigen.

Verwandte Begriffe:
Coma vigile, Dornröschenschlafsyndrom, Querschnittlähmung, Wachkoma

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Logopädie

Sprachheilkunde und Spracherziehung und -therapie bei Sprach- und Sprechstörungen.

Verwandte Begriffe:
Ergotherapie, Frühfördereinrichtung, Heilpädagogik, Petö-Therapie

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes


Lormen

Tastalphabet, entwickelt von Hieronymus Lorm (eigentlich: Heinrich Landesmann).

Landesmann ertaubte mit 16 Jahren und schrieb unter dem Pseudonym Hieronymus Lorm Gesellschaftskritik. Als er mit 60 Jahren zusätzlich erblindete, entwickelte er das Tastalphabet um sich zunächst mit den Familienangehörigen, später aber auch mit Freunden verständigen zu können.

Der Taubblinde lässt sich am besten die Innenseite der rechten Hand "besprechen", das Alphabet setzt sich aus Strichen zur Fingerspitze hin (Abstrich) bzw. weg (Aufstrich) sowie einem kurzen Antippen (Punkt)zusammen.

Verwandte Begriffe:
Braille

Zur Darstellung innerhalb des Begriffsnetzes

Zum Seitenanfang

Adressdatenbank

In unserer Datenbank sind zur Zeit 24.816 Adressen.

Neue Adressen eintragen

Quell-URL: http://www.familienratgeber.de/div/glossar/index.php?sid=1bb77e4ac9fad5151eb068f30671ceb1&range=g