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Glossar

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M

Meningitis

Entzündung der Hirnhäute (und/oder Rückenmarkshüllen).

Verwandte Begriffe:
Encephalitis

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Morbus Bechterew

Unheilbare chronische Wirbelsäulenerkrankung. Die Wirbelsäule verformt und krümmt sich zusehends.

Verwandte Begriffe:
Retardierung, Skoliose

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Motorik

Die aktive Fähigkeit sich mit Hilfe seiner Muskeln und Gelenke zu bewegen. Diese Bewegungsvorgänge werden im Gehirn gesteuert.

Verwandte Begriffe:
ADS/ADHS, Delfintherapie, Dysphagie, Krankengymnastik, Petö-Therapie

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Motorische Aphasie

Auch expressive oder Broca-Aphasie genannt. Erkennt man am unvollkommenen Satzbau (Agrammatismus). Kinder sprechen verlangsamt und mit großer Sprachanstrengung. Sprachverständnis besser als Sprechen.

Verwandte Begriffe:
Aphasie

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Mukoviszidose

Mukoviszidose ist eine der häufigsten angeborenen Stoffwechselkrankheiten der weißen Bevölkerung. In Deutschland sind rund 8.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betroffen. Bei ihnen wird, ausgelöst durch einen Gendefekt, ein zähflüssiger Schleim gebildet, der unter anderem die Lunge und die Bronchien verklebt. Die Symptome der Krankheit sind individuell sehr unterschiedlich und hängen von der Art der Veränderung des Gens ab. In der Regel zeigen sich die Symptome bei den Atemwegen und der Lunge. Aber auch die Verdauungsorgane, wie die Bauchspeicheldrüse, sind häufig betroffen. Die häufigsten Symptome sind chronischer Husten, schwere Lungenentzündungen, Verdauungsstörungen und Untergewicht. Durch Krankengymnastik, Inhalationen und neue Medikamente haben sich die Chancen der Betroffenen in den letzten Jahren zwar erheblich verbessert, doch heilbar ist die Krankheit bisher nicht. Frühe Diagnose und sofortiger Therapiebeginn sind entscheidend für einen günstigen Krankheitsverlauf. Heute erreicht ein Drittel der Betroffenen das Erwachsenenalter.

Verwandte Begriffe:
Genetische Syndrome

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Multiple Sklerose (MS)

Eine chronische, meist in Schüben verlaufende Krankheit des Zentralnervensystemes. Durch Entzündung und Vernarbung werden die Hüllen der Nervenfasern beschädigt oder zerstört, die Folge sind Störungen der Sinnes- oder anderer Organe oder Lähmungen einzelner oder mehrerer Gliedmaßen. Zeitweilige oder vollkommene Rollstuhl-Abhängigkeit ist oftmals das Resultat.

Symptome variieren - Kribbeln, Empfindungsstörungen, Gefühle der Schwäche und Schwere oder Spastizität sind ebenso möglich wie Lähmungen.

Bei jungen Erwachsenen ist die Multiple Sklerose die häufigste erworbene Erkrankung des zentralen Nervensystemes.

Verwandte Begriffe:
Muskeltonus, Spastik, ZNS

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Muskelatrophie

Schrumpfen bzw. Funktionsverlust eines Muskels.

Verwandte Begriffe:
Elektromyogramm, Muskeldystrophie, Muskeltonus, Poliomyelitis (Polio)

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Muskeldystrophie

Erbliche muskuläre Erkrankungen unbekannter Ursache, bei der die Muskelfasern langsam aber fortschreitend schwinden. Die schwerste Form, vom Typ Duchenne, tritt bei ca. 1 von 3.000 männlichen Kindern auf und wird durch ein Geschlecht gebundenes Gen vererbt.

Verwandte Begriffe:
Elektromyogramm, Muskelatrophie, Poliomyelitis (Polio)

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Muskeltonus

Spannungszustand des Muskels.

Verwandte Begriffe:
Elektromyogramm, Multiple Sklerose (MS), Muskelatrophie, Poliomyelitis (Polio)

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Mutismus

Schweigen, obwohl Sprechen organisch möglich wäre.

Verwandte Begriffe:
Aphasie

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N

Nabelschnurblut-Untersuchung

Um Chromosomenabweichungen festzustellen, kann auch Blut vom Fötus selbst aus der Nabelschnur entnommen werden. Das Verfahren ähnelt dem der Fruchtwasseruntersuchung.

Verwandte Begriffe:
Fruchtwasseruntersuchung, Pränatale Diagnostik

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Neuralrohrdefekt

Verschlussstörung des knöchernen Schädels, des Gehirns bzw. der Wirbelsäule; siehe auch Spina bifida.

Verwandte Begriffe:
Anenzephalie

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Neurologie

Lehre von der Diagnostik und Behandlung von Gehirn-, Nerven- Rückenmarks- und Muskelschäden.

Verwandte Begriffe:
Amnestisches Syndrom, Doman Delacato-Therapie, Neuropsychologie, Vegetatives Nervensystem

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Neuromotorische Entwicklungstherapie

Siehe Castillo-Morales-Konzept.

Verwandte Begriffe:
Castillo-Morales-Konzept, Doman Delacato-Therapie, Kozijavkin-Methode

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Neuropsychologie

Die Psychologie, die den Zusammenhang zwischen Hirntätigkeit und Verhalten untersucht. Hierzu sind bestimmte Testverfahren entwickelt worden die die Hirnschädigung im Verhalten bzw. der Leistung von Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen erkennen lassen. Unter neuropsychologischer Testung versteht man die Anwendung dieser Verfahren.

Verwandte Begriffe:
Neurologie

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Nystagmus

Nicht beeinflußbare schnelle Bewegungen der Augen, von einer Seite auf die andere und von unten nach oben, in einer Drehbewegung oder einer Kombination all dieser Bewegungen.

Verwandte Begriffe:
Cerebrale Bewegungsstörungen, Ophthalmologie

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O

Ophthalmologie

Augenheilkunde.

Verwandte Begriffe:
Braille, Nystagmus

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Orofaziale Regulationstherapie

Siehe Castillo-Morales-Konzept.

Verwandte Begriffe:
Castillo-Morales-Konzept

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Osteogenesis imperfecta (Glasknochenkrankheit)

Erbliche, im Mutterleib oder im Kindesalter auftretende, verschiedengradige Störungen der Knochenbildung - Instabilität der Knochen führt zu Brüchen und Verbiegungen, diese zu Deformitäten und Bewegungseinschränkungen.

Verwandte Begriffe:
Genetische Syndrome

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P

Palliativmedizin

Schmerzmedizin. Sie lindert die Beschwerden einer Krankheit, ohne die Ursachen zu bekämpfen, vgl. auch Hospiz.

Verwandte Begriffe:
Fibromyalgie, Hospiz

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Paraplegie

Schädigung des Rückenmarkes im Bereich unterhalb des ersten Wirbels.

Die Schädigung führt zur Lähmung beider Beinung, unterhalb der Verletzungsstelle fehlen dann Tast- und Lagesinn sowie das Empfindungsvermögen für Schmerz und Temperatur.

Verwandte Begriffe:
Amnestische Aphasie, Plegie

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Parese

Unvollständige Lähmung, Ursache kann entweder zentral, d. h. im Zentralen Nervensystem liegen (meist spastische Lähmung) oder peripher, d.h. außerhalb vom Zentralen Nervensystem in dem Nerv liegen, der einen Muskel versorgt (schlaffe Lähmung).

Verwandte Begriffe:
Amnestische Aphasie, Cerebrale Bewegungsstörungen

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Parkinsonsche Krankheit

Eine chronisch fortschreitende Stoffwechselerkrankung.

Verwandte Begriffe:
Hirnfunktionsstörung

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Partizipation

Teilhabe, Einbezogensein.

Verwandte Begriffe:
GdB, Inklusion, Inklusiv

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Patientenverfügung

Bei einer Patientenverfügung handelt es sich um eine schriftliche Festlegung eines einwilligungsfähigen Volljährigen für den Fall seiner Einwilligungsunfähigkeit. Die Person legt darin fest, ob sie in zukünftige Untersuchungen ihres Gesundheitszustands, Heilbehandlungen oder sonstige ärztliche Eingriffe einwilligt oder sie untersagt.

Verwandte Begriffe:
Betreuungsrecht, Pflegestufe

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Perisylvisches Syndrom

Spontane vorgeburtliche Hirnfehlbildung, unbekannter Herkunft.

Verwandte Begriffe:
Frühkindliche Hirnschädigung, Pränatale Diagnostik

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Petö-Therapie

Breitgefächerte Gruppentherapie, die die Aufgaben des Physio-, Bewegungstherapeuten, Logopäden, Motopäden, Sonderpädagogen, Erziehers , Pflegers und des Lehrers in einer konduktiven Förderung (zusammenführenden Förderung) vereint.

Verwandte Begriffe:
Ergotherapie, Heilpädagogik, Logopädie, Motorik, Physiotherapie

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Pflegestufe

Um Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen zu können, muss vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK) eine Pflegestufe festgestellt werden. In Deutschland gibt es drei Pflegestufen. Sie sind so eingeteilt, dass die Leistungen nach dem erforderlichem Zeitaufwand für die Grundpflege (bestehend aus Körperpflege, Mobilität und Ernährung) und die hauswirtschaftliche Versorgung ausgezahlt werden.

Verwandte Begriffe:
Betreutes Wohnen (Wohnen mit Assistenz), Patientenverfügung, Rollator

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Physiotherapie

Behandlung mit so genannten natürlichen Mitteln (Wasser, Wärme, Kälte, Licht, Luft, Massage, Heilgymnastik, Elektrotherapie), insbesondere Bewegungstherapie. Der Physiotherapeut behandelt aufgrund ärztlicher Verordnung. 1994 löste der Beruf der Physiotherapeuten den Beruf der Krankengymnasten ab. Die Physiotherapie gehört zum medizinischen Fachgebiet "Physikalische Medizin", sie ist aber in nahezu allen medizinischen Fachgebieten als Bestandteil der Therapie anerkannt: Orthopädie, Chirurgie, Traumatologie, innere Medizin, Kinderheilkunde, Neurologie, Neurochirurgie, Psychiatrie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Geriatrie, Sportmedizin, Arbeitsmedizin, Dermatologie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

Verwandte Begriffe:
Ergotherapie, Krankengymnastik, Petö-Therapie

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Plazenta (Mutterkuchen)

Organ in der Gebärmutter, das den Embryo über die Nabelschnur mit Nahrung und Sauerstoff versorgt.

Verwandte Begriffe:
Chorionzottenbiopsie

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Plazentainsuffizienz

Verminderte Stoffwechselleistung der Plazenta (Mutterkuchen), die zu einer Unterversorgung des Babys mit Nährstoffen führen kann.

Verwandte Begriffe:
Abort, Chorionzottenbiopsie

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Plegie

Vollständige Lähmung von Körperteilen.

Verwandte Begriffe:
Hemiplegie, Paraplegie, Querschnittlähmung, Tetraplegie

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Poliomyelitis (Polio)

Auch Kinderlähmung genannt.
Eine hauptsächlich bei Kleinkindern verbreitete Viruskrankheit, die oft mit vorübergehenen oder bleibenden Lähmungen verbunden sein kann.

Jahrzehnte später können sich noch Folgen einer Akuterkrankung zeigen, dazu gehören z.B. Muskel- und Gelenkschmerzen, Muskelschwäche, Müdigkeit, Minderbelastbarkeit, Kreislauf-Regulationsstörung, Temperaturempfindlichkeit oder Atemfunktionsstörung

Polio ist mittlerweile dank der entsprechenden Impfung seltener geworden.

Verwandte Begriffe:
Muskelatrophie, Muskeldystrophie, Muskeltonus

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Postnatale Diagnostik

Analyse des Erbguts nach der Geburt, wenn der Verdacht auf eine Erbkrankheit besteht, zum Beispiel durch Chromosomenanalyse aus dem Blut.

Verwandte Begriffe:
Contergan, Frühgeburt

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Präimplantationsdiagnostik (PID)

Technik der modernen Reproduktionsmedizin.
Hierbei findet die Befruchtung in vitro (in der Schale) statt, ca. 24 Embryonen werden auf diese Weise "hergestellt". Nach dem achtzelligen Teilungsstadium werden die Zellen einzeln abgesaugt und auf die bekannten Familienerbkrankheiten hin untersucht.

Ca. 3 oder mehr von den gesunden Zellen werden dann in die Gebärmutter eingepflanzt. Die übrigen gesunden Zellen können für spätere Schwangerschaften eingefroren werden, ansonsten müssen sie vernichtet werden. Eine Verwendung für Forschungszwecke ist nicht erlaubt.

In nur 20-30% der Embryo-Implantationen kommt es zu einer Schwangerschaft. PID ist bisher nur in wenigen Staaten erlaubt, z.B. in den USA und in den Niederlanden.

Verwandte Begriffe:
In-Vitro-Fertilisation

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Pränatale Diagnostik

Vorgeburtliche Untersuchungen

Die pränatale Diagnostik dient dazu, herauszufinden, ob ein Kinder gesund oder mit Behinderungen zur Welt kommen wird. Es sind jedoch nicht einmal 50 % der Behinderungen oder Krankheiten vorher feststellbar.

Verwandte Begriffe:
Amniozentese, Chorionzottenbiopsie, Down-Syndrom, Indikation, medizinische, Nabelschnurblut-Untersuchung, Perisylvisches Syndrom, Triple-Diagnostik

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Progerie

(griechisch: vorzeitiges Altern) Auch Greisenkinder genannt, da die Kinder an zwergenhafte Greise erinnern. Menschen mit Progerie altern im Zeitraffertempo. Spätestens im 3. Lebensjahr ist die Haut bereits dünn und schuppig, die Haare ausgefallen, das Wachstum stagniert. Da die meisten Organe extrem schnell altern, werden die Betroffenen selten älter als 14 Jahre.

Verwandte Begriffe:
Genetische Syndrome, Infantilismus, Regression

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Prophylaxe

Vorsorgliche Maßnahme zur Verhinderung von Krankheiten.

Verwandte Begriffe:
Frühfördereinrichtung, Heilpädagogik, Sozialpädiatrisches Zentrum

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Psychomotorik

Mototherapie und motopädagogische Konzepte zielen auf die Entwicklungsförderung von Kindern und Jugendlichen ab, die in ihren Wahrnehmungs- und Bewegungsleistungen und, als Folge davon, in ihrem sozial-emotionalen Verhalten bezogen auf ihr Alter Entwicklungsrückstände aufweisen. Auch vorbeugend werden bei Personen, die von Auffälligkeiten in ihren Wahrnehmungs- und Bewegungsfunktionen bedroht sind, motopädagogische Maßnahmen eingesetzt.

Initiator und Träger der psychomotorischen Idee in Deutschland ist der Aktionskreis Psychomotorik e.V.. Weitere Informationen finden Sie unter www.psychomotorik.com

Verwandte Begriffe:
Angelman Syndrom, Apraxie

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Q

Querschnittlähmung

Resultat einer Durchtrennung oder Beschädigung des Rückenmarkes. Auch Verletzungen von Nervenwurzeln, welche sich im Wirbelkanal befinden, können Querschnittlähmung zur Folge haben.

Querschnittlähmung ist bis heute nicht heilbar, weil das verletzte zentrale Nervensystem nicht regeneriert. Therapeuten konzentrieren sich daher darauf, die Schädigung nicht größer werden zu lassen und einen möglichst hohen Selbständigkeitsgrad zu erreichen sowie Komplikationen wie Druckgeschwüre, Thrombosen, Embolien und Blasenentzündungen mit Beteiligung der Nieren zu vermeiden.

Ist das Rückenmark geschädigt, können die Impulse, die das Gehirn an für eine Bewegung nötige Muskelgruppen sendet, nicht in die gewünschten Körperteile übermittelt werden. Dies bewirkt folgende Lähmungen:

  • Motorische Lähmung (willkürliche Bewegungen werden unmöglich)
  • Sensible Lähmung (Schmerz-, Berührungs-, Tast- und Lageempfindung entfallen)
  • Vegetative Lähmung (Störung der Blasen-, Mastdarm- und Sexualfunktion sowie der Schweißdrüsen- und Kreislauffunktion)

Verwandte Begriffe:
Diparese, Diplegie, Locked-In-Syndrom, Plegie

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R

Reanimation

Wiederbelebung.

Verwandte Begriffe:
Rehabilitation, Remission, Reversibel

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Recht auf Nichtwissen

Darunter fällt zum Beispiel die freie Entscheidung von Eltern, pränatale Gentests ihres Kindes zur Erkennung von Erbkrankheiten ablehnen zu können.

Verwandte Begriffe:
Amniozentese, Down-Syndrom

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Regression

Zurückziehen oder -fallen in frühere, kindliche Entwicklungsstufen.

Verwandte Begriffe:
Infantilismus, Progerie

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Rehabilitation

Gezielte therapeutische Maßnahmen (z.B. Krankengymnastik, Sprach-, Arbeits- und Beschäftigungstherapie) zur Wiederherstellung der geistigen und körperlichen Funktionen. Rehabilitationsträger sind Körperschaften, Anstalten und Behörden, die Leistungen zur Teilhabe behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen erbringen sollen.

Verwandte Begriffe:
Kozijavkin-Methode, Reanimation

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Remission

Rückbildung (z.B. von Krankheitszeichen).

Verwandte Begriffe:
Reanimation

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Resilienz

Widerstandskraft /-fähigkeit; darunter wird die Fähigkeit verstanden, auf die Anforderungen wechselnder Situationen flexibel zu reagieren und auch (anspannende), anstrengende, erschöpfende, enttäuschende oder (sonst) in anderer Weise schwierige Lebenssituationen zu meistern. Die Stärkung der Resilienz kann ein Ziel der Förderung von Kindern (in Problemverhältnissen) sein.

Verwandte Begriffe:
ADS/ADHS

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Retardierung

Verzögerung bei der Entwicklung. Langsamere Entwicklung als zum Beispiel gleichaltrige Kinder.

Verwandte Begriffe:
Morbus Bechterew

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Retinitis pigmentosa

Dies ist die Bezeichnung für eine Gruppe von erblichen Augenerkrankungen, die eine Zerstörung der Netzhaut zur Folge haben.

Verwandte Begriffe:
Albinismus, Strabismus

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Rett-Syndrom

Das Rett-Syndrom ist eine genetisch bedingte, fortschreitende, neurologische Entwicklungsstörung. Es ist nach dem Down-Syndrom die am häufigsten anzutreffende Form einer genetisch bedingten geistigen Behinderung, die ausschließlich Mädchen und Frauen betrifft.

Verwandte Begriffe:
Entwicklungsverzögerung, Genetische Syndrome

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Reversibel

Umkehrbar, heilbar.

Verwandte Begriffe:
Reanimation

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Risikokind

Kind, das der verstärkten Gefahr unterliegt, sich nicht regelhaft zu entwickeln. Probleme in der Schwangerschaft der Mutter, in der frühkindlichen Entwicklung, im Umfeld, in schwierigen Lebenssituationen können zu verstärkten Entwicklungsrisiken führen. Sie bedürfen besonderer Aufmerksamkeit, um gegebenenfalls rechtzeitig Hilfs- und Förderungsmaßnahmen einleiten zu können.

Verwandte Begriffe:
Rooming-in, Scid-Babies

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Rollator

"Gehwagen", Gestell mit Rädern, mit dessen Unterstützung man schrittweise gehen kann.

Verwandte Begriffe:
Pflegestufe

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Rooming-in

Mitaufnahme eines Elternteils im Patientenzimmer.

Verwandte Begriffe:
Risikokind

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